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Beschlußvorlage zu Straßenbenennungen in der Barnim-Kreisstadt wird voraussichtlich im April im Bauausschuß eingebracht
Wird es noch in diesem Jahr die erste nach Bärbel Wachholz benannte Straße in Deutschland geben? Das Eberswalder Bauamt und der Bauausschuß der Stadtverordnetenversammlung haben auf der jüngsten Ausschußsitzung am 13. Februar 2018 zukünftige Benennungen von Straßen mit Frauennamen beraten. Baudezernentin Anne Fellner hat dem Ausschuß eine Liste mit elf Frauennamen vorgelegt, darunter Bärbel Wachholz. „Aus aktuellem Anlaß haben wir Bärbel Wachholz auf dieser Liste auf die erste Position gesetzt, da sie in diesem Jahr am 20. Oktober 80 Jahre alt geworden wäre“, sagte Anne Fellner. Einwände brachten die Ausschußmitglieder nicht vor, so kann ein entsprechender Beschluß auf den Weg gebracht werden. Die Verwaltung wird voraussichtlich im April dem Ausschuß einen Beschlußentwurf vorlegen. Wenn Bauausschuß und Hauptausschuß zustimmen, könnte die Stadtverordnetenversammlung noch in diesem Jahr die Straßenbenennungen mit Eberswalder Frauennamen beschließen.
Das Bauamt hatte die Fraktionen der SVV in der Bauausschußsitzung am 7. November 2017 gebeten, bis zur Sitzung am 13. Februar 2018 eine Stellungnahme zur Benennung von Straßen mit Eberswalder Frauen abzugeben und gegebenenfalls weitere Vorschläge zu unterbreiten und die Reihenfolge der Namen festzulegen. Die Stadtverwaltung stellte zu diesem Zeitpunkt folgende Liste zur Diskussion: Caroline Ebart – Papierfabrikantin im 19. Jhdt, Thekla Skorra – jüdische Schriftstellerin, Marie Luise Becker – Schriftstellerin, Anna Neumann – Widerstandskämpferin, Hanna Schulze – Frauenärztin, Suzanne Löwenstein – jüdische Opernsängerin, Erna Bürger – Mannschaftsolympiasiegerin im Turnen 1936, Bärbel Wachholz – Schlagerlegende, Ursula Mächler – Fotografin und Dr. Christel Brauns, Ärztin und Stadtpolitikerin.
Seit November gingen verschiedene Vorschläge bei der Stadtverwaltung ein. Die SPD-Fraktion nannte die frühere Kreisjugendärztin Dr. Ursula Hoppe als Kandidatin. Eberswalder Bürger reichten weitere Vorschläge ein. So sollte die Fotografin Ursula Mächler nicht ohne Gertrud Krumnow genannt werden, sie betrieben gemeinsam das Fotoatelier Mächler/Krumnow. Einige Namen kamen nicht in Frage, weil es sich um keine Eberswalderinnen handelte. Eine Prinzessin aus Kamerun – Maria Mandessi Bell – wurde ebenfalls genannt. Tatsächlich lebte sie von 1912 bis 1914 in Eberswalde, nachdem sie sich in Ostpreußen hatte christlich taufen lassen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Barbara Bunge schlug eine veränderte Reihenfolge an der Spitze der Liste vor – Dr. Christel Brauns, Bärbel Wachholz und Marie Luise Becker. Der freiberufliche Journalist Michael-Peter Jachmann, der in Angermünde die Ständige Bärbel Wachholz-Ausstellung betreibt und alljährlich das Bärbel Wachholz-Schlagerfest in Angermünde betreibt – am 30. Juni 2018 findet es zum 9. Mal statt – fragte in der Stadtverwaltung an, ob auf Grund des 80. Geburtstages von Bärbel Wachholz am 20. Oktober 2018 eventuell in diesem Jahr die Benennung einer Straße möglich sei.
Baudezernentin Anne Fellner schlug im Ergebnis der Einreichnungen am 13. dem Bauausschuß diese Reihenfolge und Namen vor: Bärbel Wachholz, Dr. Christel Brauns, Marie Luise Becker, Caroline Ebart, Erna Bürger, Thekla Skorra, Anna Neumann, Hanna Schulze, Suzanne Löwenstein, Ursula Mächler, Maria Mandessi Bell.
Im Bebauungsplangebiet „Clara-Zetkin-Siedlung – Hinter der Fliederallee“ gibt es gemäß des Entwurfs vom 10. Oktober 2017 neben dem bereits festgelegten Ligusterweg noch eine unbenannte Straße, für die Anne Fellner nun die Benennung „Bärbel Wachholz-Weg“ anregt. „Selbst wenn in diesem Jahr noch der Beschluß zu Straßenbenennungen von den Stadtverordneten gefaßt wird, wird das Schild Bärbel Wachholz-Weg sicher noch ein wenig länger auf sich warten lassen“, sagte die Baudezernentin.

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