• Bärbel mit Blumen

Die 50 beliebtesten Bärbel Wachholz-Lieder

Jeder, der es wollte, konnte vom 13. November 2017 bis zum 1. Juli 2018 an der Umfrage nach den beliebtesten Titeln des Schlagersterns der 1950er und 1960er Jahre teilnehmen. 211 Lieder – aufgenommen beim Rundfunk der DDR, beim VEB Deutsche Schallplatten (AMIGA) und beim Deutschen Fernsehfunk – standen zur Auswahl. Das Ziel: Zum 80. Geburtstag von Bärbel Wachholz am 20. Oktober 2018 sollen endlich einmal die nach der Meinung des Publikums schönsten Lieder auf einer CD veröffentlicht werden. Die gängige Praxis sieht ja so aus, daß sich ein Redakteur oder Projektverantwortlicher am grünen Tisch durch eine Liste von Liedern oder einen Stapel von Platten und CDs wühlt, um am Ende festzulegen, welche Werke aufs Album kommen. Oder es werden einfach die Titellisten bei iTunes und anderen Anbietern durchgeklickt – so nach dem Motto: „Ahja, den Song kenne ich, und den, nee, der sagt mir nichts...“
Doch im Fall Bärbel Wachholz hatten diesmal die Fans das Wort – auch der Herausgeber dieses Albums durfte sich nur einmal beteiligen und wie jeder andere maximal 30 Titel anklicken. Keine einzige Stimme ist manipuliert. Inwiefern man das Ergebnis als repräsentativ betrachten kann oder möchte, entscheide jeder für sich.
Bei der Auswertung der mehr als 1300 Stimmen gab es zwar an der Spitze wenig Überraschendes, aber so manches Lied etablierte sich in der Spitzengruppe, das man nicht so weit vorn erwarten mußte. Dafür versandete die eine oder andere einst recht beliebte Melodie blieb sogar gänzlich ohne Punkt, von dem ich es nicht erwartet hätte. Übrigens: Bei Titeln mit gleicher Punktzahl habe ich aus dramaturgischen Gründen die Abfolge festgelegt. Eine Wertung ist damit nicht verbunden.
Die Würfel für ein 50 Lieder-Doppelalbum statt einer 30er CD fielen übrigens, weil auf Platz 30 vier Titel gelandet sind. 33 Lieder für ein Album waren zuviel, für ein Doppelalbum jedoch zu wenig. Und so entstand diese Variante, die sicher der geneigte Fan einer Streichung von drei Liedern vorzieht.
Doch genug der Vorrede, los geht’s mit den Ergebnissen!

Die drei Besten. „Damals“, „Mama“ und „Ich hab Musik im Blut“ – der Siegertitel konnte nur aus dem Kreis dieser drei Lieder kommen. Sie standen schon immer wie keine anderen Lieder für Bärbel Wachholz. In den ersten Wochen setzte sich „Mama“ an die Spitze, dann kam „Damals“ auf und übernahm kurz die Führung, verlor sie aber wieder rasch an „Mama“. „Musik im Blut“ verharrte lange auf Platz 3, um plötzlich innerhalb weniger Tage die beiden Konkurrenztitel auszustechen. Doch dieser Erfolg blieb fast wortwörtlich eine Eintagsfliege, die beiden anderen überwanden wieder ihre kurzzeitige Schwäche und eroberten Platz 1 und 2 zurück. „Damals“ entschied dank eines kräftigen Schlußspurts das Rennen – es ist das beliebteste Bärbel Wachholz-Lied! Das Publikum hat so entschieden. Platz 2 belegt der Evergreen „Mama“ und Platz 3 „Ich hab’ Musik im Blut“.

Das sind die 50 beliebtesten Bärbel Wachholz-Lieder

01                
Damals

02                   
Mama

03                   
Ich hab Musik im Blut, 1961   

04                   
Tennessee-Waltz

05                   
Ich steige dir aufs Dach, 1959 

06                   
Weil er ein Seemann war

07                   
Das wünsch ich mir

08                  
Einmal wieder Tango mit dir tanzen 

09                   
Das kann ich niemals vergessen, 1962      

10                   
Weil ich jung bin

11                   
Gitarren im Mai

12                   
Der Fehler lag bei mir
Abends kommen die Sterne                                                                                                                      
In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine                                                                             
Warum tun sie nur so schüchtern, junger Mann, 1959    

16                   
Die Nacht ist viel zu schön

17                   
Ich hab Musik im Blut, 1963                                                                                                                                      
Kleiner Mann                                                                                                                                  
Treu sein
                                                                                                                                         
20                   
Erster Kuß, erste Liebe

21                   
Sing für mich, Duett mit Armin Kämpf
                                                                                                                   
22                   
Sole, Sole                                                                                                                                                   
Wann kommst du zu mir
So war es, und so wird es immer sein, 1968
    
25                   
AMIGO                                                                                                                                            
Alles, was du kannst, Duett mit Peter Wieland 
Die letzte Bahn                                                                                                                                                       
Die kleine Stadt will schlafen gehen                                                                                                          
Zwei junge Herzen, 1959, Duett mit Armin Kämpf
  
30                   
Verliebt und geliebt sein, 1969
Goodbye, Goodbye (Bis wir uns einmal wiedersehen)                                         
Silberner Stern                                                                                                                                
Du und ich im Mondenschein, 1962
   
34                   
Der Conny mit dem Contrabaß
Denk daran                                                                                                                                      
Heut sind alle Straßen voll Musik                                                                                                                          
Mach Musik mit mir, Duett mit Armin Kämpf
Ich tanz den Charleston mit dir, Duett mit Armin Kämpf
Bist du der Mann                                                                                                                             Dankeschön                                                                                                                                     
Peter, komm heut abend zum Hafen                                                                                                                    
Lebe wohl – auf Wiedersehn
So muß ein Mann sein
Wo ist der Mann, 1966
Manchmal

46                   
Alles Gute kommt von dir
Daß die Erde leben kann
Großer Mann für kleines Mädchen   

49                   
Ich steige dir aufs Dach, 1963
Cape Town Boy         

Ganz Neuzelle singt „Das wünsch ich mir“ von Bärbel Wachholz

Wie aus einem 60 Jahre alten Schlager die Hymne eines 750-jährigen Dorfes wurde

Vor 60 Jahren war dieses Lied schon einmal ein großer Hit, ein Ohrwurm, der die Sängerin ihr Leben lang begleiten sollte – „Das wünsch ich mir“, gesungen von Bärbel Wachholz. Nun, im Jahre 2018, singt ein ganzes Dorf „Das wünsch ich mir“. Neuzelle feiert in diesem Sommer den 750. Geburtstag seines Klosters und nimmt am bundesweiten Wettbewerb „Unser Dort hat Zukunft“ teil. Dafür hat sich das Dorf ein Imagevideo herstellen lassen – und viele, viele Neuzeller selbst haben mitgemacht. Haben als Feuerwehrleute, Schüler, Vereinsmitglieder und und und eingestimmt in den vielleicht größten Chor aller Zeiten, der jemals Bärbel Wachholz begleitet hat. Denn ihr Lied „Das wünsch ich mir“ haben sich die Neuzeller für diese Aktion ausgesucht.

Gedreht haben diesen Film die beiden jungen Filmemacher Erik Lemke (Regie) und André Krummel (Kamera) gemeinsam mit Martin Baesler, der die Aufgabe des Produzenten übernahm. „Über einen gemeinsamen Bekannten kam eines Tages Martin Baesler, der Sohn des Neuzeller Bürgermeisters Dietmar Baesler auf mich zu. Neuzelle hatte die regionale Vorstufe des Wettbewerbs ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ gewonnen und brauchte nun für die Bewerbung für das bundesweite Finale ein Imagevideo – das sollte die Bewohner des Ortes zeigen, wie sie leben, wie sie fröhlich sind und wie der Gemeinschaftsgeist so ausgeprägt ist. Es ist also kein klassisches Imagevideo sondern eher eine Aktion, eine riesige Aktion, an der sich ein Großteil der Neuzeller beteiligt hat.“

Schon mehrfach hatten Erik Lemke und André Krummel Schlagervideos gedreht. „Das wollten wir auch in Neuzelle machen und dazu die Neuzeller in vielen verschiedenen Gruppen zusammen singen lassen. Das war ja durchaus auch eine Art soziales Experiment, weil oft Leute zusammenkamen, die sonst nichts oder wenig miteinander zu tun hatten und nun auf einmal gemeinsam vor der Kamera agieren sollten. Dabei nutzen wir einen kleinen Kniff: Wir fragten die Leute nicht, wer hat Lust ..., sondern wir sagten, was wir machen wollen und haben dann sofort losgelegt.“

Aber zu welchem Lied sollten die Neuzeller singen? „Es sollte Tempo haben, gute Laune und Lust am Singen verbreiten, geeignet sein, daß sich die Leute dazu bewegen.“ Kameramann André Krummel fand schließlich passende Schlager aus dem Osten – Bärbel Wachholz mit „Das wünsch ich mir“ und Brigitte Rabald mit „Sing, Baby, sing“. „Die Wahl fiel dann auf Bärbel Wachholz, weil dieser Marschrhythmus einfach ideal geeignet ist, daß sich die Leute dazu bewegen. Diese Gangart steckt ja in fast jedem Menschen drin.“

In der Herrentagswoche machte sich das Drehteam auf nach Neuzelle. „Mittwochs treffen sich sowieso viele Vereine, das erleichterte das Vorhaben. Und am Donnerstag, am Herrentag, nutzten wir den 3. Handwerkermarkt von Neuzelle, um am Kloster 750 Leute zusammenzubringen, die ‚Das wünsch ich mir‘ singen. Es wurden dann sogar mehr als 750“, so Erik Lemke. „Die Schwierigkeit bestand nun darin, die von Martin Baesler organisierten Gruppen innerhalb weniger Minuten so zu koordinieren, daß sie zu jeweils zwei Zeilen des Liedes gemeinsam an einem Ort auf der Stelle marschieren. Das sollte nicht perfekt aussehen, aber die Freude an der gemeinsamen Aktion sollte rüberkommen. Und das ist uns zum Glück gelungen. Der Funke ist übergesprungen und hat gezündet, selbst bei den Landwirten, die extra ihre Arbeit für uns unterbrachen.“

Ob Spielmannszug, Feuerwehrleute, Kunden und Mitarbeiter in der Fleischerei, Schulklassen in verschiedenen Situationen wie an einer Scheune und in einer Kleingartenanlage, Mitglieder der Neuzeller Vereine, die Leute in der Kirche, auf dem Handwerkermarkt – jedes von Erik Lemke inszenierte und von André Krummel eingefangene Bild schüttet regelrecht Lebensfreude aus. „Welchen Spaß die Neuzeller an dieser Aktion hatten, sieht man auch daran, daß inzwischen ‚Das wünsch ich mir‘ bei allen möglichen Gelegenheiten gesungen wird, auch ohne Kamera dabei“, freut sich Erik Lemke. Ein Gassenhauer, ein Ohrwurm wurde nach 60 Jahren wiedergeboren.

Am 8. September findet das Dorf- und Erntefest des Landes Brandenburg in Neuzelle statt – ob dann die Neuzeller dann gemeinsam mit ihren Gästen zu Bärbel Wachholz „Das wünsch ich mir“ singen? Da sage ich mal – „Das wünsch ich mir“ als Autor dieses Beitrags... Michael-Peter Jachmann

Fotos: Anna Limantava

Zum Video: Neuzelle singt "Das wünsch ich mir"

 

 

Peter Wielands „Sonnenschein über Angermünde“

schlagerfest1805Hunderte Besucher beim 9. Bärbel Wachholz-Schlagerfest am Rathaus
Aus Oranienburg, aus Strausberg, aus Eberswalde, aus Strasburg, aus Bernau, aus Blankenfelde ... natürlich aus Berlin und sogar aus Leipzig und Dresden kamen Besucher zum 9. Bärbel Wachholz-Schlagerfest nach Angermünde. Längst ist das Wochenende Ende Juni, Anfang Juli für viele Bärbel Wachholz-Fans zu einem festen Termin geworden, die Uckermark zu besuchen. Denn alljährlich erinnern hier bekannte Interpreten an die in Angermünde geborene Schlagerlegende und unterhalten das Publikum mit ihren eigenen Hits. Und in diesem Jahr hatte das mdr-Fernsehen sogar ein Drehteam für die 90-Minuten-Show „Legenden – Ein Abend für Bärbel Wachholz“ nach Angermünde geschickt.
schlagerfest1801Peter Wieland, der bereits zum 6. Mal mitwirkte und damit der eindeutige Spitzenreiter ist, hat extra für diesen Tag ein Lied ausgekramt, das er bereits 1963 das erste Mal aufgenommen hatte – „Sonnenschein“ von Hans Bath, der für Bärbel Wachholz unter anderem „Ich hab Musik im Blut“ komponiert hatte. „Es war schon Tage vorher klar, daß wir uns in diesem Jahr über Sonne beim Angermünder Stadtfest freuen können, nachdem es im vergangenen Jahr zeitweilig richtig gepladdert hatte. Als mir Michael-Peter Jachmann, der das Schlagerfest ja gestaltet, vorschlug, dieses Lied kurzfristig neu zu produzieren, war ich sofort dabei. Und natürlich habe ich den Text von damals ein wenig modifiziert. So wurde daraus ‚Sonnenschein über Angermünde‘. Dem Publikum hat’s gefallen. Wunderbar!“ Erst einen Tag vor dem Schlagerfest wurde das Grundband aufgenommen im Studio von Wilfried Peetz in Groß Köris, dem früheren, langjährigen Frontsänger der Theo Schumann-Combo. „Und wir haben es auch gleich mit dem Originaltext für mein nächstes Album produziert, das in Vorbereitung ist.“
Die Mitwirkung von Christine Wachholz, jüngere Halbschwester der Schlagerlegende und selbst Baßgitarristin und Rocksängerin, freute so manchen Festbesucher, so Alfred Breitkopf aus Berlin: „Ich wußte zwar von der Christine, hatte aber noch nie Musik von ihr gehört. Und ich muß sagen, sie hat absolut Musik im Blut, genau wie ihre berühmte Schwester. Was sie hier heute stimmlich geleistet hat – alle Achtung. Ihre Variationen alter Bärbel-Hits wie ‚Ich steige dir aufs Dach’ gefielen mir sehr gut, aber auch zum Beispiel ihre Interpretation des Chicago-Hits ‚Hard to say I’m sorry’ hat mich total überzeugt. Wie mühelos sie die Höhen geschafft hat! Da mußte ich an Bärbel denken!“
schlagerfest1802Genau passend für Angermünde, für eine Stadt auf uckermärkischen Land, hatte Dina Straat ihren fast ältesten Ohrwurm „Kräht der Hahn“ aus dem Jahr 1975 ins Programm genommen. „Ich singe das Lied immer noch gern, sagte sie, weil es fröhlich und mit einem Augenzwinkern verbunden ist. Wenn ich hier diese gute Stimmung in Angermünde erlebe, die aufmerksamen Zuhörer, dann muß ich sagen, ich bin wirklich froh, meine Mitwirkung zugesagt zu haben.“
schlagerfest1804Eröffnet hatte das Schlagerfest mit kurzen, herzlichen Worten Bürgermeister Frederik Bewer. „Wie alt ist er?“, fragte Regina Thoss. „Wann ist er geboren? 1975? Das war doch genau das Jahr, in dem ich mit ‚Die Liebe ist ein Haus‘ meinen größten Erfolg landen konnte. Offenbar haben sich seine Eltern das Lied damals zu Herzen genommen“, lachte sie mit einem Augenzwinkern und trat genau damit vor die Zuschauer auf dem Angermünder Rathausplatz. Sie hielt es nicht auf der Bühne und marschierte trotz ihrer rekordverdächtigen hohen Absätze über das Kopfsteinpflaster bis ans Publikum heran. Und wo die Liebe ein Haus hat, da sollte der Mann auch treu sein. „Treu sein“ – mit diesem Bärbel Wachholz-Evergreen von 1961 riß sie die Zuschauer ebenfalls zu begeistertem Mitklatschen und Schlußapplaus mit.
Wilfried Peetz holte aus der Theo Schumann-Zeit den Riesenhit „Wer war gestern bei dir?“ hervor und gemeinsam mit seiner Frau Andrea, an diesem Tag auch die Moderatorin, erinnerten sie in einem großen AMIGA-Medley an Bärbel Wachholz, Hartmut Eichler, Günter Geißler, Helga Brauer, Paul Schröder und Fred Frohberg. „Alle tot, nur der olle Wieland hält noch durch“, kommentierte Peter Wieland.
schlagerfest1803Das insgesamt 9. Bärbel Wachholz-Schlagerfest fand zum achten Mal im Rahmen des Stadtfestes, der Uckermärkischen Festtage in Angermünde statt. „Die Zusammenarbeit mit der Stadt und den anderen an der Organisation des Stadtfestes beteiligten macht immer wieder Spaß, weil alle versuchen, aus dem Möglichen das Bestmögliche zu machen, um den Besuchern viel Abwechslung und gute Unterhaltung zu bieten. Das ist auch in diesem Jahr wieder gelungen – und so freue ich mich schon auf die Zusammenarbeit für 2019, wenn wir dann am 29. Juni mit dem 10. Bärbel Wachholz-Schlagerfest dabei sind“, so Michael-Peter Jachmann.

 

Angermünde hat jetzt einen Bärbel Wachholz-Weg

Erstmals wurde in der Stadt eine Straße nach einer Frau benannt – Namensgeberin ist die hier geborene, international erfolgreiche Schlagersängerin
baerbelweg1Seit Dienstag, dem 3. Juli 2018, 13.15 Uhr, gibt es in Angermünde einen Bärbel Wachholz-Weg und damit die erste nach Bärbel Wachholz benannte Straße in Deutschland. Ihr Sohn Stephan Kämpf und Bürgermeister Frederik Bewer enthüllten gemeinsam das Namensschild für die neugebaute Straße, an der in den nächsten Monaten Eigenheime errichtet werden. Der Bärbel Wachholz-Weg befindet sich nur etwa 500 Meter entfernt vom Geburtshaus der ersten international erfolgreichen Schlagersängerin der DDR.
Neben interessierten Angermündern hatten sich zur Namensgebung auch Menschen aus dem Umfeld der Künstlerin eingefunden: Ingrid Winkler, fünf Jahre Sängerin im Programm der Bärbel Wachholz-Revue (1961 bis 1965); Sigrid Raschke, Mitglied des Gesangschors „Die Kolibris“, der Bärbel Wachholz oft bei Rundfunk- und Fernsehsendungen und vor allem bei Studioproduktionen begleitete; auch Walter Bühling, Krankenpfleger von Bärbel Wachholz und kameradschaftlicher Freund in ihren letzten Lebensjahren.
Frederik Bewer verwies darauf, daß die Namensfindung für diese Straße auf breiter Basis erfolgte. „Wir baten die bereits bekannten künftigen Anwohner der Straße – zwei Parzellen sind noch zu vergeben – um Namensvorschläge, aber auch alle andere Bürger der Stadt konnten Vorschläge einbringen. Sechs Straßennamen standen am Ende zur Auswahl. Die Stadtverordneten haben sich nach eingehender Diskussion in den Ausschüssen und in der Stadtverordnetenversammlung für den Namen Bärbel-Wachholz-Weg entschieden.“
Altbürgermeister Wolfgang Krakow hat seit 2007, als er von Michael-Peter Jachmann, ehrenamtlicher Betreiber der Ständigen Bärbel Wachholz-Ausstellung seit 2014 erfuhr, daß Bärbel Wachholz gebürtige Angermünderin ist, tatkräftig die Bemühungen um das Gedenken für die Künstlerin unterstützt. Auch er wollte den feierlichen Moment der Schildenthüllung nicht verpassen. „Ich freue mich, daß wir auf diese Weise eine Künstlerin ehren, die mit dem Namen unserer Stadt für immer verbunden ist. Nicht zu vergessen – sie war bei Millionen Menschen hierzulande beliebt.“

baerbelweg2Bürgermeister Frederik Bewer gab auch Michael-Peter Jachmann das Wort, der auch alljährlich das Bärbel Wachholz-Schlagerfest im Rahmen des Stadtfestes gestaltet: „Bereits vor einigen Jahren machte ich den Vorschlag, eine Straße nach Bärbel Wachholz zu benennen. Ich freue mich, daß sich in diesem Frühjahr die Gelegenheit gab, den Vorschlag zu erneuern und daß sich die Stadtverordneten mit so klarer Mehrheit für ihn entschieden haben. Der Name Bärbel Wachholz ist für die Stadt Angermünde eine Chance, deutschlandweit ihre Bekanntheit zu vergrößern. Deshalb ist es schön, daß nicht nur Uckermark-TV die Straßeneinweihung begleitet, sondern auch eine Kameragruppe des mdr-Fernsehens. Sie hat bereits beim 9. Bärbel Wachholz-Schlagerfest am 30. Juni umfangreiche Aufnahmen gemacht. Besonders freue ich mich, daß der Sohn Stephan Kämpf und Ingrid Winkler als langjährige Sängerin in der Bärbel Wachholz-Revue, die heute in der Türkei lebt, in ihrem kurzen Deutschland-Urlaub meiner Einladung zur Straßeneinweihung gemeinsam mit Sigrid Raschke, einst ein Jahrzehnt lang 2. Stimme des Gesangschores Kolibris, gefolgt sind.“
Dann schritten Frederik Bewer und Stephan Kämpf zur Tat – sie ergriffen die Zipfel des Tuches, das das Schild verdeckte, und zogen es forsch ab: „Bärbel-Wachholz-Weg“ glänzt nun die weiße Schrift auf blauem Grund. Mit Orangen- und Apfelsaft sowie Wasser stieß man auf die erfolgreiche Straßenbenennung an! Auch die anwesenden Anwohner freuten sich über die Benennung: „Das war doch eine tolle Sängerin. Es ist gut, wie sich die Stadtverordneten entschieden haben. Namen wie ‚Am alten Bahndamm‘ oder ‚Alte Bahnhofstraße‘ sind nicht besonders originell und eine Bahnhofstraße war hier auch nie, die Straße ist ja völlig neu.“
Der Bärbel-Wachholz-Weg mündet in die Oderberger Straße, auf die nur wenige Meter vorher auch die Straße des Friedens trifft.
Es ist übrigens die erste nach einer Frau benannten Straße in Angermünde und allen Ortsteilen. 19 Straßen dagegen tragen bereits einen Männernamen, meist von Dichtern und antifaschistischen Widerstandskämpfern.

Am 30. Juni „Musikanten in der Stadt“

Mitwirkende beim 9. Schlagerfest 2018 sind Peter Wieland, Christine Wachholz, Regina Thoss, Dina Straat sowie Andrea und Wilfried Peetz
„Musikanten in der Stadt“ – das war ein großer Hit von Dina Straat im Jahre 1974!
„Musikanten in der Stadt“ – so könnte man auch das Motto des Angermünder Stadtfestes am Sonnabend, dem 30. Juni, nennen, wenn es heißt: Bühne frei für das 9. Angermünder Bärbel Wachholz-Schlagerfest! Es wird wieder die Bühne am Rathaus sein, los geht es um 14.30 Uhr, das Schlagerfest geht bis 17.30 Uhr!
Dina Straat ist zum ersten Mal dabei. Und diesmal steht auch eine Wachholz auf der Schlagerfestbühne, nämlich Christine Wachholz – nach fünf Jahren ist sie nun endlich wieder dabei nach ihrer ersten Mitwirkung im Jahr 2013. Nicht fehlen darf Peter Wieland, der Alterspräsident Deutschlands Unterhaltungs- und Schlagersänger. Wenige Tage vor seinem 88. Geburtstag wird er als gebürtiger „Fischkopp“ unter anderem an den Bärbel Wachholz-Hit „Weil er ein Seemann war“ erinnern. Für Stimmung im Publikum sorgt sie garantiert – Regina Thoss! Sie bringt ihre alten und neuen Hits mit, denn seit nunmehr 52 Jahren steht sie auf der Bühne und wartet mit immer wieder neuen Liedern auf.
Durch das Programm führen Andrea & Wilfried Peetz, sie sind auch wieder mit einem eigenen Showteil dabei. Gerade haben sie ein Album mit großen Hits aus der Welt des Films veröffentlicht. Sicherlich wird auch daraus das eine oder andere Lied erklingen.
Als Schirmherr des Schlagerfestes wird wieder der Bärbel Wachholz-Sohn Stephan Kämpf dabei sein. Übrigens: Der Inhaber der Ständigen Bärbel Wachholz-Ausstellung Angermünde, Michael-Peter Jachmann, plant derzeit ein 2. Schlagerfest-CD-Album. Die Vorabsprachen mit Wilfried Peetz laufen bereits, er soll wieder die Produktion des Albums in seinem Studio in Groß Köris ausführen.
Eingeläutet wird zudem die letzte Runde bei der Wahl „30 aus 211“ – der 30 beliebtesten Bärbel Wachholz-Hits. Bis einschließlich 1. Juni kann auf der Seite www.bärbel-wachholz.de abgestimmt werden.

„Damals“ hat „Mama“ an der Spitze abgelöst

Viele Besucher nutzten den Tag der offenen Tür in der Bärbel Wachholz-Ausstellung für die Teilnahme per Stimmzettel an der Umfrage „30 aus 211“
Nach dem jüngsten Tag der offenen Tür in der Ständigen Bärbel Wachholz-Ausstellung Angermünde gibt es einen neuen Spitzenreiter in der Umfrage nach den beliebtesten 30 Bärbel Wachholz-Liedern. Mit einer Stimme Vorsprung hat sich nun der Gerd Natschinski-Titel „Damals“ nach vorn gearbeitet und das Lied „Mama“ verdrängt. Platz 3 konnte die Hans Bath-Melodie „Ich hab’ Musik im Blut“ halten und sogar den Abstand zu den beiden Spitzenreitern leicht verkürzen. Zwei Titel machten von weit hinten den Sprung unter die ersten 30, die von fast allen Besuchern an diesem Tag auf ihrem Stimmzettel notiert wurden: „Die kleine Stadt will schlafen gehen“ (Bärbel Wachholz-Aufnahme von 1966) und „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ (1962) – zwei bereits aus UFA-Filmen bekannte Lieder, die Bärbel Wachholz sehr stimmig neu interpretierte.

Wachholz-Hits vor Ort hören, abstimmen und Glück haben!

Bärbel Wachholz-Liederwahl – am 06.04. auch ohne Computer in der Ausstellung
Die Wahl der 30 beliebtesten Bärbel Wachholz-Schlager läuft im Internet (www.bärbel-wachholz.de) noch bis zum 1. Juli 2018. Um auch den Schlagerfreunden die Möglichkeit zur Abstimmung zu geben, die über keinen Computer verfügen, kann jedermann am Freitag, dem 6. April, per Stimmzettel seine Wahl treffen. Dazu öffnet die Ständige Bärbel Wachholz-Ausstellung am 6. April von 10 bis 15 Uhr. Zu finden ist die Ständige Ausstellung im Hohen Steinweg 25 (über den Hofzugang des Restaurants „Grambauers Kalit“ zum Hofgebäude
Natürlich werden die zur Wahl gestellten Lieder in dieser Zeit auch gespielt. Ziel der Umfrageaktion ist eine CD-Veröffentlichung der 30 beliebtesten Bärbel Wachholz-Schlager zum 80. Geburtstag der unvergessenen Schlagerlegende am 20. Oktober 2018. Als Dankeschön für die Mühe der Umfrageteilnehmer werden nach Abschluß der Aktion unter allen Einsendern drei Bücher „Bärbel Wachholz – Das Fernsehbuch“ mit beigelegter Doppel-DVD „Unsere Bärbel Wachholz!“ sowie fünf CDs mit den 30 beliebtesten Schlagern der Künstlerin verlost.
Die Ausstellung kann in dieser Zeit ebenfalls besichtigt werden. Außerdem beantwortet Ausstellungsinhaber Michael-Peter Jachmann Fragen zur Sängerin und berichtet über aktuelle Forschungsergebnisse. Kaffee und Kuchen sorgen für einen gemütlichen Rahmen.

Eberswalde bringt nach Bärbel Wachholz benannte Straße auf den Weg

Beschlußvorlage zu Straßenbenennungen in der Barnim-Kreisstadt wird voraussichtlich im April im Bauausschuß eingebracht
Wird es noch in diesem Jahr die erste nach Bärbel Wachholz benannte Straße in Deutschland geben? Das Eberswalder Bauamt und der Bauausschuß der Stadtverordnetenversammlung haben auf der jüngsten Ausschußsitzung am 13. Februar 2018 zukünftige Benennungen von Straßen mit Frauennamen beraten. Baudezernentin Anne Fellner hat dem Ausschuß eine Liste mit elf Frauennamen vorgelegt, darunter Bärbel Wachholz. „Aus aktuellem Anlaß haben wir Bärbel Wachholz auf dieser Liste auf die erste Position gesetzt, da sie in diesem Jahr am 20. Oktober 80 Jahre alt geworden wäre“, sagte Anne Fellner. Einwände brachten die Ausschußmitglieder nicht vor, so kann ein entsprechender Beschluß auf den Weg gebracht werden. Die Verwaltung wird voraussichtlich im April dem Ausschuß einen Beschlußentwurf vorlegen. Wenn Bauausschuß und Hauptausschuß zustimmen, könnte die Stadtverordnetenversammlung noch in diesem Jahr die Straßenbenennungen mit Eberswalder Frauennamen beschließen.
Das Bauamt hatte die Fraktionen der SVV in der Bauausschußsitzung am 7. November 2017 gebeten, bis zur Sitzung am 13. Februar 2018 eine Stellungnahme zur Benennung von Straßen mit Eberswalder Frauen abzugeben und gegebenenfalls weitere Vorschläge zu unterbreiten und die Reihenfolge der Namen festzulegen. Die Stadtverwaltung stellte zu diesem Zeitpunkt folgende Liste zur Diskussion: Caroline Ebart – Papierfabrikantin im 19. Jhdt, Thekla Skorra – jüdische Schriftstellerin, Marie Luise Becker – Schriftstellerin, Anna Neumann – Widerstandskämpferin, Hanna Schulze – Frauenärztin, Suzanne Löwenstein – jüdische Opernsängerin, Erna Bürger – Mannschaftsolympiasiegerin im Turnen 1936, Bärbel Wachholz – Schlagerlegende, Ursula Mächler – Fotografin und Dr. Christel Brauns, Ärztin und Stadtpolitikerin.
Seit November gingen verschiedene Vorschläge bei der Stadtverwaltung ein. Die SPD-Fraktion nannte die frühere Kreisjugendärztin Dr. Ursula Hoppe als Kandidatin. Eberswalder Bürger reichten weitere Vorschläge ein. So sollte die Fotografin Ursula Mächler nicht ohne Gertrud Krumnow genannt werden, sie betrieben gemeinsam das Fotoatelier Mächler/Krumnow. Einige Namen kamen nicht in Frage, weil es sich um keine Eberswalderinnen handelte. Eine Prinzessin aus Kamerun – Maria Mandessi Bell – wurde ebenfalls genannt. Tatsächlich lebte sie von 1912 bis 1914 in Eberswalde, nachdem sie sich in Ostpreußen hatte christlich taufen lassen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Barbara Bunge schlug eine veränderte Reihenfolge an der Spitze der Liste vor – Dr. Christel Brauns, Bärbel Wachholz und Marie Luise Becker. Der freiberufliche Journalist Michael-Peter Jachmann, der in Angermünde die Ständige Bärbel Wachholz-Ausstellung betreibt und alljährlich das Bärbel Wachholz-Schlagerfest in Angermünde betreibt – am 30. Juni 2018 findet es zum 9. Mal statt – fragte in der Stadtverwaltung an, ob auf Grund des 80. Geburtstages von Bärbel Wachholz am 20. Oktober 2018 eventuell in diesem Jahr die Benennung einer Straße möglich sei.
Baudezernentin Anne Fellner schlug im Ergebnis der Einreichnungen am 13. dem Bauausschuß diese Reihenfolge und Namen vor: Bärbel Wachholz, Dr. Christel Brauns, Marie Luise Becker, Caroline Ebart, Erna Bürger, Thekla Skorra, Anna Neumann, Hanna Schulze, Suzanne Löwenstein, Ursula Mächler, Maria Mandessi Bell.
Im Bebauungsplangebiet „Clara-Zetkin-Siedlung – Hinter der Fliederallee“ gibt es gemäß des Entwurfs vom 10. Oktober 2017 neben dem bereits festgelegten Ligusterweg noch eine unbenannte Straße, für die Anne Fellner nun die Benennung „Bärbel Wachholz-Weg“ anregt. „Selbst wenn in diesem Jahr noch der Beschluß zu Straßenbenennungen von den Stadtverordneten gefaßt wird, wird das Schild Bärbel Wachholz-Weg sicher noch ein wenig länger auf sich warten lassen“, sagte die Baudezernentin.

Bärbel Wachholz-Bonbons aus Georg Möckels Hitküche

Michael-Peter Jachmann ist am 24. März zu Gast im 638. Kofferradio
Georg Möckel war Musiker und Komponist, aber kein Vielschreiber wie beispielsweise Arndt Bause, und es zog ihn auch nicht in die Öffentlichkeit, obwohl er einige Jahre mit eigenem Orchester (Georg Möckel und seine Solisten, Georg-Möckel-Sextett) auf der Bühne stand und als Begleitformation ins Studio ging. Er war vor allem viele Jahre als Musikredakteur beim Berliner Rundfunk tätig. Dennoch – die Komponierstube Georg Möckels läßt sich als Hitküche bezeichnen, aus der viele Schlagerbonbons stammen. Helga Brauer, Roland Neudert, Hartmut Eichler und vor allem Bärbel Wachholz sind Interpreten neben vielen anderen, denen er Melodien auf den Leib schrieb, die ins Ohr gingen. Dabei erarbeitete er sich auch den Ruf des „Tangokönigs“ der DDR. Denn diesem Tanz blieb er während der gesamten Zeit seines Schaffens treu.
Michael-Peter Jachmann, Inhaber dieser Seite www.bärbel-wachholz.de und ehrenamtlicher Betreiber der Ständigen Bärbel Wachholz-Ausstellung ist am Sonnabend, dem 24. März, zu Gast im 638. Kofferradio von Siggi Trzoß, dem „Hüter des Ostschlagers“, wie er zunehmend genannt wird. In dieser Sendung werden fast alle Melodien vorgestellt, die Georg Möckel für Bärbel Wachholz komponierte. Nur der erste Titel „Ohne deinen Kuß kann ich nicht schlafen geh’n“ (1957) fehlt, er ist nicht mehr erhalten in sendereifer Qualität. Zu hören sein werden „Das wünsch ich mir“ (1958), „Ich steige dir aufs Dach“ (AMIGA-Version 1959 und Radioversion 1963), „Ich tanz den Charleston mit dir“ (1963, mit Armin Kämpf), „Das ist halb so schlimm“, „Einmal wieder Tango mit dir tanzen“, „Am Ende der Nacht“ (alle 1966) und „Ich laß dich nicht mehr aus den Augen“ (1973). Drei dieser Aufnahmen befinden sich übrigens derzeit in der Zehner-Spitzengruppe der Umfrage nach den beliebtesten Bärbel-Wachholz-Liedern „30 aus 211“. Außerdem sind mit Georg-Möckel-Erfolgen in der Sendung zu hören Hartmut Eichler, Roland Neudert, Jenny Petra, Giso Weißbach und Friederike Doreen.
Die bereits erwähnte Umfrage nach den beliebtesten Bärbel Wachholz-Liedern greifen Michael-Peter Jachmann und Siggi Trzoß am Ende der Sendung noch einmal auf. „Ich werde dann den aktuellen Stand nennen und noch auf einige Titel hinweisen, die sich unter den ersten 15 befinden. Dazu erklingen noch einige Wachholz-Hits.“ Das werden sein „Mama“ (1965), „Kleiner Mann“ (1973), „Weil er ein Seemann war“ (1959) und „Das kann ich niemals vergessen“ (1961).
Zu hören ist „Kofferradio“ jeden Sonnabend von 14 bis 15 Uhr auf dem Bürgerradio Alex und ist wie folgt zu erreichen: weltweit im Internet unter www.alex-berlin.de und auch unter www.siggitrzoss.de sowie in Berlin und Umgebung im Radio unter UKW 91,0 kHz sowie im Berliner Kabelnetz unter 92,6. Eine Wiederholung wird ausgestrahlt in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend um 23 bis 24 Uhr.

„Mama“ vor „Damals“ und „Musik im Blut“

Hier ist der erste offizielle Zwischenstand nach den 30 beliebtesten Bärbel Wachholz-Schlagern / Pflichtangabe einer E-Mail-Adresse entfällt
Rund ein Vierteljahr nach Start der Umfrage der beliebtesten Bärbel Wachholz-Schlager „30 aus 211“ geben wir heute den ersten offiziellen Zwischenstand bekannt: Es führt die Aufnahme „Mama“ (1965) vor „Damals“ (1960) und „Ich hab Musik im Blut“. Wobei die Twist-Version von 1963 die bisher höchste Teilstimmenzahl verzeichnet. Sie ist bisher auf CD unveröffentlicht und würde, falls sie unter den drei Varianten von „Ich hab Musik im Blut“ weiterhin die meistgewählte bleibt, auch auf die CD der 30 beliebtesten Bärbel Wachholz-Hits gelangen.
Übrigens tummeln sich derzeit auf Rang 30 genau 7 Titel mit der exakt gleichen Stimmenzahl: „Alles Gute kommt von Dir“ (1964), „Cape Town Boy“ (1963), „Heut sind alle Straßen voll Musik“ (1964), „Ich tanz den Charleston mit dir“ (1963, mit Armin Kämpf), „Mach Musik mit mir“ (1963, mit Armin Kämpf), „Silberner Stern“ (1960) und „Zwei junge Herzen“ (1959/1963, mit Armin Kämpf).
Auf den Plätzen 4 bis 15 befinden sich derzeit folgende Titel: „Ich steige dir aufs Dach“ (1959/1963), „Weil er ein Seemann war“ (1959), „Einmal wieder Tango mit dir tanzen“ (1966), „Tennessee-Waltz“ (1965), „Das kann ich niemals vergessen“ (1962/1967), „Das wünsch ich mir“ (1958), „Weil ich jung bin“ (1959), „Abends kommen die Sterne“ (1964), „Gitarren im Mai“ (1964), „Warum tun sie nur so schüchtern, junger Mann“ (1959/1967), „Verliebt und geliebt sein“ (1957/1969), „Die letzte Bahn“ (1969).

Aus „Unser Rundfunk“ Heft 47/1958

Und dies sind die Lieder, die sich derzeit auf den Rängen 16 bis 29 tummeln, die Reihenfolge muß nicht mit der genauen Platzierung übereinstimmen: „Wann kommst du zu mir“ (1960), „Kleiner Mann“ (1973), „Der Fehler lag bei mir“ (1967), „Alles, was du kannst“ (1967, mit Peter Wieland), „Die Nacht ist viel zu schön“ (1960), „Denk daran“ (1965), „Erster Kuß, erste Liebe“ (1961), „Sing für mich“ (1962, mit Armin Kämpf), „Treu sein“ (1961), „Amigo“ (1958), „Abend im September“ (1964), „...daß die Erde leben kann“ (1974), „Der Conny mit dem Contrabaß“ (1958) und „Ferdinand“ (1959).
Die Tatsache, daß sich auf dem Grenzplatz derzeit sieben Titel tummeln, zeigt, daß sich in den nächsten Monaten noch erhebliche Verschiebungen ergeben können und sicher auch werden.
Bei den Modalitäten der Abstimmung gibt es übrigens eine Änderung: Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist nun keine Pflicht mehr, um auch Bärbel Wachholz-Fans ohne Computer die Teilnahme zu erleichtern. So können sie Verwandte mit Computer um Hilfe bei der Teilnahme bitten, ohne daß diese ihre E-Mail-Adresse angeben müssen.

Wahl der 30 beliebtesten Lieder

Direkt zur Wahl der besten 30 Lieder

Ab sofort: Bärbel Wachholz auf Doppel-DVD

Autor Michael-Peter Jachmann stellte „Bärbel Wachholz – Das Fernsehbuch“ vor
Schon seit Jahren wurden Wünsche nach Fernsehaufnahmen von Bärbel Wachholz auf DVD für das Heimkino laut. Nun ist es geschafft. Es gibt sogar eine Doppel-DVD! Und ein richtiges Buch gleich dazu: „Bärbel Wachholz – Das Fernsehbuch“!
Die beiden DVDs sind auf den Innenseiten von Titel und Rücktitel befestigt, leicht herausnehmbar und wieder einzunehmen – es funktioniert wie in einer normalen DVD-Hülle. Dank des Buches spart man sich aber die häßliche Kunststoffverpackung und hat statt dessen eine dekorative „Unterbringung“, die auch im Bücherregal oder im Wohnzimmerschrank einiges hermacht.

Impressionen vergangener Schlagerfeste

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Peter Wieland aktuell

Das neueste Peter Wieland-Album ist am 2. Juli pünktlich zum Schlagerfest in Angermünde erschienen. Für die neuesten Aufnahmen stand der Sänger im März im Studio. Das Album ist zum Preis von 13 € erhältlich. Auf welchem Wege, das erfahren Sie auf der Shop-Seite!

Ab sofort im Shop!

Jamubi, Band 2

Mit „Bärbel Wachholz – Das Fernsehbuch“ beginnt die neue Reihe „Jachmanns Musikbibliothek“. Das ist Band 2. Und wo bleibt Band 1 von Jamubi (so das Kurzwort) ? Den gibt es im Oktober 2018 oder Oktober 2019 – dann wird die Schlagerfest-CD, die 2014 erschienen ist, neu aufgelegt als Schlagerfest-Buch mit allen Mitwirkenden, vielen, vielen Fotos und natürlich Informationen zu den Künstlern. Das ist die weitere Planung für die Reihe: Nach Peter Wieland (Band 3) folgen 2016 noch Veröffentlichungen über Mary Halfkath (Band 4) und ihre Lieder sowie die schönsten Winter- und Weihnachtsschlager (Band 5), die der Rundfunk der DDR mit unseren Publikumslieblingen produziert hat. 2017 folgen Band 6 Jenny Petra, Band 7 mit den schönsten September-Schlagern und Band 8 mit Sonja Siewert & Herbert Klein. 2018 folgen Band 9 Perikles Fotopoulos, Band 10 – Die große Bärbel Wachholz-Liedersammung zum 80., und Band 11 mit Klaus Groß.