• Bärbel mit Blumen

„Damals“ hat „Mama“ an der Spitze abgelöst

Viele Besucher nutzten den Tag der offenen Tür in der Bärbel Wachholz-Ausstellung für die Teilnahme per Stimmzettel an der Umfrage „30 aus 211“
Nach dem jüngsten Tag der offenen Tür in der Ständigen Bärbel Wachholz-Ausstellung Angermünde gibt es einen neuen Spitzenreiter in der Umfrage nach den beliebtesten 30 Bärbel Wachholz-Liedern. Mit einer Stimme Vorsprung hat sich nun der Gerd Natschinski-Titel „Damals“ nach vorn gearbeitet und das Lied „Mama“ verdrängt. Platz 3 konnte die Hans Bath-Melodie „Ich hab’ Musik im Blut“ halten und sogar den Abstand zu den beiden Spitzenreitern leicht verkürzen. Zwei Titel machten von weit hinten den Sprung unter die ersten 30, die von fast allen Besuchern an diesem Tag auf ihrem Stimmzettel notiert wurden: „Die kleine Stadt will schlafen gehen“ (Bärbel Wachholz-Aufnahme von 1966) und „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ (1962) – zwei bereits aus UFA-Filmen bekannte Lieder, die Bärbel Wachholz sehr stimmig neu interpretierte.

Wachholz-Hits vor Ort hören, abstimmen und Glück haben!

Bärbel Wachholz-Liederwahl – am 06.04. auch ohne Computer in der Ausstellung
Die Wahl der 30 beliebtesten Bärbel Wachholz-Schlager läuft im Internet (www.bärbel-wachholz.de) noch bis zum 1. Juli 2018. Um auch den Schlagerfreunden die Möglichkeit zur Abstimmung zu geben, die über keinen Computer verfügen, kann jedermann am Freitag, dem 6. April, per Stimmzettel seine Wahl treffen. Dazu öffnet die Ständige Bärbel Wachholz-Ausstellung am 6. April von 10 bis 15 Uhr. Zu finden ist die Ständige Ausstellung im Hohen Steinweg 25 (über den Hofzugang des Restaurants „Grambauers Kalit“ zum Hofgebäude
Natürlich werden die zur Wahl gestellten Lieder in dieser Zeit auch gespielt. Ziel der Umfrageaktion ist eine CD-Veröffentlichung der 30 beliebtesten Bärbel Wachholz-Schlager zum 80. Geburtstag der unvergessenen Schlagerlegende am 20. Oktober 2018. Als Dankeschön für die Mühe der Umfrageteilnehmer werden nach Abschluß der Aktion unter allen Einsendern drei Bücher „Bärbel Wachholz – Das Fernsehbuch“ mit beigelegter Doppel-DVD „Unsere Bärbel Wachholz!“ sowie fünf CDs mit den 30 beliebtesten Schlagern der Künstlerin verlost.
Die Ausstellung kann in dieser Zeit ebenfalls besichtigt werden. Außerdem beantwortet Ausstellungsinhaber Michael-Peter Jachmann Fragen zur Sängerin und berichtet über aktuelle Forschungsergebnisse. Kaffee und Kuchen sorgen für einen gemütlichen Rahmen.

Eberswalde bringt nach Bärbel Wachholz benannte Straße auf den Weg

Beschlußvorlage zu Straßenbenennungen in der Barnim-Kreisstadt wird voraussichtlich im April im Bauausschuß eingebracht
Wird es noch in diesem Jahr die erste nach Bärbel Wachholz benannte Straße in Deutschland geben? Das Eberswalder Bauamt und der Bauausschuß der Stadtverordnetenversammlung haben auf der jüngsten Ausschußsitzung am 13. Februar 2018 zukünftige Benennungen von Straßen mit Frauennamen beraten. Baudezernentin Anne Fellner hat dem Ausschuß eine Liste mit elf Frauennamen vorgelegt, darunter Bärbel Wachholz. „Aus aktuellem Anlaß haben wir Bärbel Wachholz auf dieser Liste auf die erste Position gesetzt, da sie in diesem Jahr am 20. Oktober 80 Jahre alt geworden wäre“, sagte Anne Fellner. Einwände brachten die Ausschußmitglieder nicht vor, so kann ein entsprechender Beschluß auf den Weg gebracht werden. Die Verwaltung wird voraussichtlich im April dem Ausschuß einen Beschlußentwurf vorlegen. Wenn Bauausschuß und Hauptausschuß zustimmen, könnte die Stadtverordnetenversammlung noch in diesem Jahr die Straßenbenennungen mit Eberswalder Frauennamen beschließen.
Das Bauamt hatte die Fraktionen der SVV in der Bauausschußsitzung am 7. November 2017 gebeten, bis zur Sitzung am 13. Februar 2018 eine Stellungnahme zur Benennung von Straßen mit Eberswalder Frauen abzugeben und gegebenenfalls weitere Vorschläge zu unterbreiten und die Reihenfolge der Namen festzulegen. Die Stadtverwaltung stellte zu diesem Zeitpunkt folgende Liste zur Diskussion: Caroline Ebart – Papierfabrikantin im 19. Jhdt, Thekla Skorra – jüdische Schriftstellerin, Marie Luise Becker – Schriftstellerin, Anna Neumann – Widerstandskämpferin, Hanna Schulze – Frauenärztin, Suzanne Löwenstein – jüdische Opernsängerin, Erna Bürger – Mannschaftsolympiasiegerin im Turnen 1936, Bärbel Wachholz – Schlagerlegende, Ursula Mächler – Fotografin und Dr. Christel Brauns, Ärztin und Stadtpolitikerin.
Seit November gingen verschiedene Vorschläge bei der Stadtverwaltung ein. Die SPD-Fraktion nannte die frühere Kreisjugendärztin Dr. Ursula Hoppe als Kandidatin. Eberswalder Bürger reichten weitere Vorschläge ein. So sollte die Fotografin Ursula Mächler nicht ohne Gertrud Krumnow genannt werden, sie betrieben gemeinsam das Fotoatelier Mächler/Krumnow. Einige Namen kamen nicht in Frage, weil es sich um keine Eberswalderinnen handelte. Eine Prinzessin aus Kamerun – Maria Mandessi Bell – wurde ebenfalls genannt. Tatsächlich lebte sie von 1912 bis 1914 in Eberswalde, nachdem sie sich in Ostpreußen hatte christlich taufen lassen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Barbara Bunge schlug eine veränderte Reihenfolge an der Spitze der Liste vor – Dr. Christel Brauns, Bärbel Wachholz und Marie Luise Becker. Der freiberufliche Journalist Michael-Peter Jachmann, der in Angermünde die Ständige Bärbel Wachholz-Ausstellung betreibt und alljährlich das Bärbel Wachholz-Schlagerfest in Angermünde betreibt – am 30. Juni 2018 findet es zum 9. Mal statt – fragte in der Stadtverwaltung an, ob auf Grund des 80. Geburtstages von Bärbel Wachholz am 20. Oktober 2018 eventuell in diesem Jahr die Benennung einer Straße möglich sei.
Baudezernentin Anne Fellner schlug im Ergebnis der Einreichnungen am 13. dem Bauausschuß diese Reihenfolge und Namen vor: Bärbel Wachholz, Dr. Christel Brauns, Marie Luise Becker, Caroline Ebart, Erna Bürger, Thekla Skorra, Anna Neumann, Hanna Schulze, Suzanne Löwenstein, Ursula Mächler, Maria Mandessi Bell.
Im Bebauungsplangebiet „Clara-Zetkin-Siedlung – Hinter der Fliederallee“ gibt es gemäß des Entwurfs vom 10. Oktober 2017 neben dem bereits festgelegten Ligusterweg noch eine unbenannte Straße, für die Anne Fellner nun die Benennung „Bärbel Wachholz-Weg“ anregt. „Selbst wenn in diesem Jahr noch der Beschluß zu Straßenbenennungen von den Stadtverordneten gefaßt wird, wird das Schild Bärbel Wachholz-Weg sicher noch ein wenig länger auf sich warten lassen“, sagte die Baudezernentin.

Bärbel Wachholz-Bonbons aus Georg Möckels Hitküche

Michael-Peter Jachmann ist am 24. März zu Gast im 638. Kofferradio
Georg Möckel war Musiker und Komponist, aber kein Vielschreiber wie beispielsweise Arndt Bause, und es zog ihn auch nicht in die Öffentlichkeit, obwohl er einige Jahre mit eigenem Orchester (Georg Möckel und seine Solisten, Georg-Möckel-Sextett) auf der Bühne stand und als Begleitformation ins Studio ging. Er war vor allem viele Jahre als Musikredakteur beim Berliner Rundfunk tätig. Dennoch – die Komponierstube Georg Möckels läßt sich als Hitküche bezeichnen, aus der viele Schlagerbonbons stammen. Helga Brauer, Roland Neudert, Hartmut Eichler und vor allem Bärbel Wachholz sind Interpreten neben vielen anderen, denen er Melodien auf den Leib schrieb, die ins Ohr gingen. Dabei erarbeitete er sich auch den Ruf des „Tangokönigs“ der DDR. Denn diesem Tanz blieb er während der gesamten Zeit seines Schaffens treu.
Michael-Peter Jachmann, Inhaber dieser Seite www.bärbel-wachholz.de und ehrenamtlicher Betreiber der Ständigen Bärbel Wachholz-Ausstellung ist am Sonnabend, dem 24. März, zu Gast im 638. Kofferradio von Siggi Trzoß, dem „Hüter des Ostschlagers“, wie er zunehmend genannt wird. In dieser Sendung werden fast alle Melodien vorgestellt, die Georg Möckel für Bärbel Wachholz komponierte. Nur der erste Titel „Ohne deinen Kuß kann ich nicht schlafen geh’n“ (1957) fehlt, er ist nicht mehr erhalten in sendereifer Qualität. Zu hören sein werden „Das wünsch ich mir“ (1958), „Ich steige dir aufs Dach“ (AMIGA-Version 1959 und Radioversion 1963), „Ich tanz den Charleston mit dir“ (1963, mit Armin Kämpf), „Das ist halb so schlimm“, „Einmal wieder Tango mit dir tanzen“, „Am Ende der Nacht“ (alle 1966) und „Ich laß dich nicht mehr aus den Augen“ (1973). Drei dieser Aufnahmen befinden sich übrigens derzeit in der Zehner-Spitzengruppe der Umfrage nach den beliebtesten Bärbel-Wachholz-Liedern „30 aus 211“. Außerdem sind mit Georg-Möckel-Erfolgen in der Sendung zu hören Hartmut Eichler, Roland Neudert, Jenny Petra, Giso Weißbach und Friederike Doreen.
Die bereits erwähnte Umfrage nach den beliebtesten Bärbel Wachholz-Liedern greifen Michael-Peter Jachmann und Siggi Trzoß am Ende der Sendung noch einmal auf. „Ich werde dann den aktuellen Stand nennen und noch auf einige Titel hinweisen, die sich unter den ersten 15 befinden. Dazu erklingen noch einige Wachholz-Hits.“ Das werden sein „Mama“ (1965), „Kleiner Mann“ (1973), „Weil er ein Seemann war“ (1959) und „Das kann ich niemals vergessen“ (1961).
Zu hören ist „Kofferradio“ jeden Sonnabend von 14 bis 15 Uhr auf dem Bürgerradio Alex und ist wie folgt zu erreichen: weltweit im Internet unter www.alex-berlin.de und auch unter www.siggitrzoss.de sowie in Berlin und Umgebung im Radio unter UKW 91,0 kHz sowie im Berliner Kabelnetz unter 92,6. Eine Wiederholung wird ausgestrahlt in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend um 23 bis 24 Uhr.

„Mama“ vor „Damals“ und „Musik im Blut“

Hier ist der erste offizielle Zwischenstand nach den 30 beliebtesten Bärbel Wachholz-Schlagern / Pflichtangabe einer E-Mail-Adresse entfällt
Rund ein Vierteljahr nach Start der Umfrage der beliebtesten Bärbel Wachholz-Schlager „30 aus 211“ geben wir heute den ersten offiziellen Zwischenstand bekannt: Es führt die Aufnahme „Mama“ (1965) vor „Damals“ (1960) und „Ich hab Musik im Blut“. Wobei die Twist-Version von 1963 die bisher höchste Teilstimmenzahl verzeichnet. Sie ist bisher auf CD unveröffentlicht und würde, falls sie unter den drei Varianten von „Ich hab Musik im Blut“ weiterhin die meistgewählte bleibt, auch auf die CD der 30 beliebtesten Bärbel Wachholz-Hits gelangen.
Übrigens tummeln sich derzeit auf Rang 30 genau 7 Titel mit der exakt gleichen Stimmenzahl: „Alles Gute kommt von Dir“ (1964), „Cape Town Boy“ (1963), „Heut sind alle Straßen voll Musik“ (1964), „Ich tanz den Charleston mit dir“ (1963, mit Armin Kämpf), „Mach Musik mit mir“ (1963, mit Armin Kämpf), „Silberner Stern“ (1960) und „Zwei junge Herzen“ (1959/1963, mit Armin Kämpf).
Auf den Plätzen 4 bis 15 befinden sich derzeit folgende Titel: „Ich steige dir aufs Dach“ (1959/1963), „Weil er ein Seemann war“ (1959), „Einmal wieder Tango mit dir tanzen“ (1966), „Tennessee-Waltz“ (1965), „Das kann ich niemals vergessen“ (1962/1967), „Das wünsch ich mir“ (1958), „Weil ich jung bin“ (1959), „Abends kommen die Sterne“ (1964), „Gitarren im Mai“ (1964), „Warum tun sie nur so schüchtern, junger Mann“ (1959/1967), „Verliebt und geliebt sein“ (1957/1969), „Die letzte Bahn“ (1969).

Aus „Unser Rundfunk“ Heft 47/1958

Und dies sind die Lieder, die sich derzeit auf den Rängen 16 bis 29 tummeln, die Reihenfolge muß nicht mit der genauen Platzierung übereinstimmen: „Wann kommst du zu mir“ (1960), „Kleiner Mann“ (1973), „Der Fehler lag bei mir“ (1967), „Alles, was du kannst“ (1967, mit Peter Wieland), „Die Nacht ist viel zu schön“ (1960), „Denk daran“ (1965), „Erster Kuß, erste Liebe“ (1961), „Sing für mich“ (1962, mit Armin Kämpf), „Treu sein“ (1961), „Amigo“ (1958), „Abend im September“ (1964), „...daß die Erde leben kann“ (1974), „Der Conny mit dem Contrabaß“ (1958) und „Ferdinand“ (1959).
Die Tatsache, daß sich auf dem Grenzplatz derzeit sieben Titel tummeln, zeigt, daß sich in den nächsten Monaten noch erhebliche Verschiebungen ergeben können und sicher auch werden.
Bei den Modalitäten der Abstimmung gibt es übrigens eine Änderung: Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist nun keine Pflicht mehr, um auch Bärbel Wachholz-Fans ohne Computer die Teilnahme zu erleichtern. So können sie Verwandte mit Computer um Hilfe bei der Teilnahme bitten, ohne daß diese ihre E-Mail-Adresse angeben müssen.

Wahl der 30 beliebtesten Lieder

Direkt zur Wahl der besten 30 Lieder

Ab sofort: Bärbel Wachholz auf Doppel-DVD

Autor Michael-Peter Jachmann stellte „Bärbel Wachholz – Das Fernsehbuch“ vor
Schon seit Jahren wurden Wünsche nach Fernsehaufnahmen von Bärbel Wachholz auf DVD für das Heimkino laut. Nun ist es geschafft. Es gibt sogar eine Doppel-DVD! Und ein richtiges Buch gleich dazu: „Bärbel Wachholz – Das Fernsehbuch“!
Die beiden DVDs sind auf den Innenseiten von Titel und Rücktitel befestigt, leicht herausnehmbar und wieder einzunehmen – es funktioniert wie in einer normalen DVD-Hülle. Dank des Buches spart man sich aber die häßliche Kunststoffverpackung und hat statt dessen eine dekorative „Unterbringung“, die auch im Bücherregal oder im Wohnzimmerschrank einiges hermacht.

Impressionen vergangener Schlagerfeste

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Peter Wieland aktuell

Das neueste Peter Wieland-Album ist am 2. Juli pünktlich zum Schlagerfest in Angermünde erschienen. Für die neuesten Aufnahmen stand der Sänger im März im Studio. Das Album ist zum Preis von 13 € erhältlich. Auf welchem Wege, das erfahren Sie auf der Shop-Seite!

Ab sofort im Shop!

Jamubi, Band 2

Mit „Bärbel Wachholz – Das Fernsehbuch“ beginnt die neue Reihe „Jachmanns Musikbibliothek“. Das ist Band 2. Und wo bleibt Band 1 von Jamubi (so das Kurzwort) ? Den gibt es im Oktober 2018 oder Oktober 2019 – dann wird die Schlagerfest-CD, die 2014 erschienen ist, neu aufgelegt als Schlagerfest-Buch mit allen Mitwirkenden, vielen, vielen Fotos und natürlich Informationen zu den Künstlern. Das ist die weitere Planung für die Reihe: Nach Peter Wieland (Band 3) folgen 2016 noch Veröffentlichungen über Mary Halfkath (Band 4) und ihre Lieder sowie die schönsten Winter- und Weihnachtsschlager (Band 5), die der Rundfunk der DDR mit unseren Publikumslieblingen produziert hat. 2017 folgen Band 6 Jenny Petra, Band 7 mit den schönsten September-Schlagern und Band 8 mit Sonja Siewert & Herbert Klein. 2018 folgen Band 9 Perikles Fotopoulos, Band 10 – Die große Bärbel Wachholz-Liedersammung zum 80., und Band 11 mit Klaus Groß.