• AMIGA-Cocktail

Ab sofort erhältlich – die öffentliche Präsentation muß coronabedingt warten
1. April, 8.48 Uhr, knapp 25 Kartons werden angeliefert – das Buch zu 10 Jahren Bärbel Wachholz-Schlagerfest ist da! Das 11. Schlagerfest mußte zwar abgesagt werden im Zuge des Stadtfest-Ausfalls, aber nun kann man ganz in Ruhe die bisherigen 10 Schlagerfeste Revue passieren lassen, kurze Texte fassen zusammen, was passiert ist und zahlreiche, meist großformatige Fotos helfen beim Erinnern. Alle Mitwirkenden, mehr als 30 an der Zahl, die im Laufe der Jahre aufgetreten sind, werden bereits in einer Galerie auf den vier Umschlagseiten vorgestellt – auf der Titelseite lachen uns bereits Peter Wieland, Frank Schöbel, Mary Halfkath, Dagmar Frederic & Siegfried Uhlenbrock, Chris Doerk, Regina Thoss, Gaby Rückert, Andrea & Wilfried Peetz, Monika Herz, Julia Axen, Lara & Stephan Kämpf und Gerd Christian entgegen. Außerdem schauen wir in die Gesichter von Andreas Holm & Thomas Lück, Ingrid Winkler, Maja Catrin Fritsche, Martina-Maria Preil, Ingo Koster, Christine Wachholz, Dorit Gäbler, Hans-Jürgen Beyer, Dina Straat, Karin Maria, Heidi Rades & und die Oderberger Musikanten, Donato Plögert, Klaus Beyer, David, Ulrich Schlupsky, Wolfgang Krakow & Freunde (Old Rabbits). Erzählt wird aber auch, wie es überhaupt zum ersten Schlagerfest kam, welche Unterstützung der Schlagerfest-Gestalter Michael-Peter Jachmann seitens der Stadt, vor allem durch den damaligen Bürgermeister Wolfgang Krakow erfahren hat. Kapitel zu den Ausstellungen zum 70. und 75. Geburtstag von Bärbel Wachholz im Rathaus, zur Eröffnung der Ständigen Ausstellung in Angermünde 2014, zur Benennung des Bärbel Wachholz-Weges 2018 und zur Produktion der beiden Schlagerfestalben ergänzen das Buch, ebenfalls reich bebildert. Letzten Endes durften die Ausstellung und das große Eröffnungskonzert im Eberswalder Museum 2009 nicht fehlen.
Und das sehr persönliche Vorwort hat Peter Wieland im Herbst 2019 verfaßt – seine wohl letzte Arbeit für das Publikum. Wenige Tage später stürzte er schwer und erlitt einen Oberschenkelhalsbruch, an dessen Folgen er am 2. März 2020 verstarb. Für Bärbel Wachholz empfand er immer außerordentliche Sympathie und arbeitete mit ihr gern. Für ihn war die Teilnahme an den Angermünder Veranstaltungen darum stets eine Herzensangelegenheit. Schon bei der Premiere 2010 war er dabei, 2012, 2015 und dann jedes Jahr bis 2019 kam er wieder, sang selbst bei Saharahitze seine Lieder. Und war mit seinen fast 90 Jahren immer noch bei Stimme.
Viele Fotos zeigen auch das Publikum. Und auf so manchem erkennt man auch bekannte Angermünder, die uns inzwischen wie einige Künstler verlassen haben. So setzt ihnen das Buch ein kleines Denkmal.
Die öffentliche Präsentation des Buches, die ich für den 1. Mai 2020 geplant hatte, muß leider erst einmal coronabedingt ausgesetzt werden. Sobald bekannt ist, daß die Kontaktregelungen gelockert werden und solche Veranstaltungen zu lassen, wird ein neuer Termin bekanntgegeben.
Das großformatige Buch ist zum Preis von 30 € erhältlich. Die beiden Schlagerfestalben mit jeweils 25 Aufnahmen von 2014 und 2019 sind zum Preis von jeweils 20 € zu erwerben. Im Paket sind das Schlagerfestbuch und die beiden Schlagerfestalben statt für insgesamt 70 € für 50 € erhältlich. (Siehe Shop)

Viele Besucher kamen zum Schlageradvent in die Bärbel Wachholz-Ausstellung
Wenn sich Angermünde am zweiten Adventswochenende in eine Weihnachtsstadt verwandelt, dann öffnet auch die Bärbel Wachholz-Ausstellung ihre Pforten und lädt ein zum Schlageradvent bei Schreibers Weihnachtsstollen und heißem Kaffee. Kaum hatte Michael-Peter Jachmann die Tür geöffnet, erschienen schon die ersten Gäste – Detlef Gerisch und seine Frau aus Ludwigsfelde, Walter Bühling und ein Begleiter aus Berlin, und Manfred Genseburg und Begleitung aus Luckow bei Ueckermünde. „Wir haben aus dem Nordkurier in einem großen Artikel erfahren, daß es diese Ausstellung gibt – und ich bin immer ein absoluter Fan von Bärbel Wachholz gewesen“, schwärmte der Vorpommeraner. „Ich bin schon sehr gespannt, was ich hier entdecken kann.“ Michael-Peter Jachmann erklärte den Aufbau der Ausstellung und bot an, jederzeit Fragen zu beantworten. Die ersten Fragen wurden gleich gestellt – am häufigsten: Kannten Sie Bärbel Wachholz persönlich? Sind Sie ein Fan, sie waren doch kaum geboren, als Bärbel Wachholz ein großer Star war. Welch ein Mensch war Bärbel Wachholz? Wie ist die Ausstellung entstanden? Haben Sie noch weitere Vorhaben? Unterstützung bei der Beantwortung bekam Michael-Peter Jachmann von Walter Bühling. Er betreute mehrfach Bärbel Wachholz bei Krankenhausaufenthalten und war in ihren letzten Lebensjahren auch mit ihr befreundet und konnte so viele Fragen zu Bärbel Wachholz persönlich beantworten.

Seinen Besuch angekündigt hatte einige Tage zuvor aus Biesenthal Dieter Lamprecht – der 83-Jährige ist in Eberswalde aufgewachsen und kannte Bärbel Wachholz aus seiner Jugendzeit. Sohn Andreas Lamprecht hatte ihn und seine Frau Andreas nach Angermünde gefahren. Bei einem Pott Kaffee und einem Stück Butterstolle aus Schreibers Backstube erzählte er: „Bärbel und ich gehörten beide zur Bühnenspielgemeinschaft Eberswalde. So kam es, daß wir zum großen Stadtjubiläum von Eberswalde 1954 zusammen auf der Freilichtbühne standen – wir hatten Rollen in ‚Das weiße Rößl‘. Sie war damals 15 Jahre alt und ich auch nur wenig älter, wir spielten zusammen gelegentlich auch Akkordeon. Bärbel hatte einen sehr freundlichen Charakter, wir haben sie eigentlich alle gemocht, ich natürlich auch. Es war ein so beeindruckendes Erlebnis, als wir diese Operette auf der großen Freilichtbühne vor ein paar Tausend Menschen aufführten. Es war eine Waldbühne, leider gibt es sie nicht mehr.“ Michael-Peter Jachmann überreichte Dieter Lamprecht einen Katalog von der Eberswalder Ausstellung 2009, in dem ein Bericht zur Aufführung von 1954 enthalten ist, einschließlich einer Abbildung des damaligen Programms. „Für mich ist heute ein Stück Jugendzeit wieder lebendig geworden“, sagte der Biesenthaler. „Sie haben eine großartige Ausstellung zusammengetragen und ich hoffe, daß sie noch vielen anderen so viel Freude bereitet wie mir.“Dann stellte Michael-Peter Jachmann den Besuchern der Ausstellung sein neuestes Buch in der Reihe „Jachmanns Musikbibliothek“ vor: „Bärbel Wachholz – Eine Stadt und ihre Legende, 10 Jahre Angermünder Schlagerfest“. Das Buch enthält ein Vorwort von Peter Wieland und schaut auf alle bisherigen Schlagerfeste zurück – vor allem mit vielen Fotos. 35 Interpreten wirkten von 2010 bis 2019 mit. Im Mittelpunkt standen immer die Erinnerung an Bärbel Wachholz und an die großen Erfolge der mitwirkenden Sänger sowie deren Musik, die in den Jahren seit der Wende entstanden sind. „Leider verschiebt sich der Verkaufsbeginn des Buches auf das neue Jahr, weil ein Krankenhausaufenthalt von Peter Wieland den Redaktionsschluß um einige Wochen verzögert hat“, sagte Michael-Peter Jachmann. „Aber ich nehme heute gern Ihre Bestellungen an“, sagte er seinen Zuhörern.
Ursel Erdmann aus Neubrandenburg brachte Erinnerungen von einem Konzert aus dem Jahre 1976 mit, daß sie damals mit Bärbel Wachholz erlebt hatte: „Ich war damals Angehörige der NVA im Kommando des Militärbezirks 5 in Neubrandenburg. Zum 8. März, zum Internationalen Frauentag, war der Speisesaal unserer Einrichtung in einen Festsaal verwandelt worden – und der Auftritt von Bärbel Wachholz war der Höhepunkt des Abends. Ich war hin und weg, ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, sie schaut mich an. Wenn ich an den Abend zurückdenke, kann ich mich leider nicht mehr erinnern, welche Lieder sie sang. Aber ich bin mir inzwischen fast sicher, dass sie einen langen schwarzen Rock und eine helle Bluse mit Schabo und Rüschen trug. Jedenfalls war ich sehr glücklich an diesem Abend und dieses Gefühl werde ich nie vergessen. Nun bin ich hier in Angermünde und ich bin noch immer tief beeindruckt von Ihrer Ausstellung und den vielen interessanten Berichten über Bärbels bewegtes, intensives und zuletzt tragisches Leben.“

1130 Sa Christine Wachholz im 7262

Die etwas erkältete Christine Wachholz-Siara war am Sonnabend, dem 30. November, zu Gast im 726. „Kofferradio“ von Siggi Trzoß auf Alex Berlin. Und es wurde schnell deutlich, daß Christine Wachholz ihre musikalische Entwicklung aus eigener Kraft genommen hat. In den 1960er Jahren aufgewachsen, wurden Beat- und Rockmusik für sie das Feld ihrer musikalischen Betätigung, sie lernte Gitarre, E-Gitarre und E-Baß, spielte in Eberswalde schon als Jugendliche in Bands. Später studierte sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und ab Mitte der 1980er Jahre fand sie auch den Weg in die Rundfunkstudios und ins Fernsehen – gemeinsam mit Klaus Nowodworski, der sich seit Anfang der 1970er Jahre einen Namen als Soulmusiker gemacht hatte, trat sie mehrfach in Fernsehshows auf, Walter Kubiczeck hatte für das neue Duo mehrere Titel geschrieben, die zum Teil sehr bekannt wurden. Nach der Wende und der Wiedervereinigung mit ihrem 1984 ausgereisten Bruder Ingo bauten die Geschwister die Band „Fifties and later“ auf und zogen mit ihr viele Jahre durchs Land. Die musikalischen Gene von Christine Wachholz und ihrem Mann Siegfried Siara schlug auch auf die beiden Söhne des Ehepaars durch, die schon als Jugendlich eine gemeinsame Band gründeten und seit einem Dutzend Jahren Kern der „Wake Woods“ (Die Wachhölzer). Auch die Vielfalt der eingespielten Titel beeindruckte. „Manche Titel habe ich für diese Sendung erst in den letzten Wochen synchronisiert, weil ich sie sonst nur live in Veranstaltungen gesungen habe. Das trifft auch auf einige Coverversionen meiner Halbschwester Bärbel, wir haben den gleichen Vater, zu.“

Moderator Siggi Trzoß hat am Abend bereits einige Resonanzen dieser Sendung online gestellt: „Das 726.Kofferradio bei ALEX Berlin ist nun wieder Geschichte. Danke für Eure Zuschriften hier und auf anderen FB-Seiten. Nun die fünf Ausschnitte von den traditionellen ersten fünf Mails.“
Siggi zitierte Gundula aus Wernsdorf, u.a.: „...in der Tat kann man Christine Wachholz in keine Schublade stecken. Ihre Stimme ist wandlungsfähig...von den Cover-Aufnahmen ihrer Halbschwester gefielen mir am besten ‚Ich steige dir aufs Dach‘ und ‚Kleiner Mann‘ Ich wünsche gute Besserung....“
Klaus aus Hellersdorf: „...die heutige Kofferradio-Stunde hat mir sehr gefallen. Tolle Sängerin, schade, dass man so wenig von ihr hört (Medien)....Konnte sie ja schon öfter live erleben, einfach super...Fand die Coverversionen von Bärbel Wachholz-Titeln wunderbar.... Und so schöne Titel gemeinsam mit Klaus Nowodworski...Wünsche Christine gute Besserung, toll, dass sie da war...“
Werner aus Neuenhagen: „...dass ich noch einmal erleben durfte, Christine Wachholz und Klaus Nowodworski im Radio zu hören!!!! Siggi, hab vielen Dank für dieses Hör-Erlebnis. Ich sah und hörte beide das letzte Mal so um 1988 auf der Freilichtbühne in Strausberg...“
Anke aus Wolfen: „...Für mich waren die Covertitel etwas gewöhnungsbedürftig. Zu sehr hat man die markante Stimme von Bärbel Wachholz im Ohr. Begeistert war ich von den Duetten mit Klaus Nowodworski. Auch der englische Song hat mir sehr gut gefallen. Ich wünsche der liebenswürdigen Christine Wachholz  alles Gute weiterhin und vor allen Dingen Gesundheit...“
Peter aus Reinickendorf: „...heute wieder viel Neues in Kofferradio über Ost-Musik gehört. Die Duette konnten sich hören lassen, wobei nicht alle die allerbeste Studioqualität hatten. ‚Tür an Tür‘ war für mich der beste Song, leider vom Arrangement nicht gut gemacht..., dafür die Nachwende-Aufnahmen von und mit ihrer Band fantastisch!!!“

Freunde und Fans besuchten das Grab des Schlagersterns auf dem Friedhof in Französisch Buchholz

Am 13. November 2019 jährte sich der Todestag der Schlagerlegende Bärbel Wachholz zum 35. Mal. Fans und Freunde besuchten das gepflegte Grab auf dem Friedhof in Französisch Buchholz im Berliner Bezirk Pankow, in dem sie am 12. Dezember 1984 beigesetzt worden war. Sie schmückten mit geschmackvollen Sträußen und Gebinden das von Sigrun Becker (Buchholz) gepflegte Grab, Gudrun Rauchhaus hat sich vor etwa einem Jahr aus familiären Gründen von der jahrelang gemeinsamen Pflege zurückgezogen.

Walter Bühling, in den letzten Lebensjahren mehrfach Krankenpfleger bei Krankenhausaufenthalten und Vertrauter von Bärbel Wachholz, legte ein Gebinde mit Schleife auf die letzte Ruhestätte – zu lesen steht darauf: „Du bist gegangen, Dein musikalisches Schaffen – Deine Stimme – bleibt für immer.“

Gemeinsam mit Sigrun und Reinhard Becker besuchte er an diesem Tag das Grab. Neben anderen Fans kamen aus Gosen Dietrich Ahrens, aus Berlin-Friedrichshain Andreas Kohn und aus Angermünde Michael-Peter Jachmann (Fotos).

Am Nikolaustag, 6. Dezember, lädt die ständige Bärbel Wachholz-Ausstellung zum Tag der offenen Tür ab 13 Uhr ein, Einlaß bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es erklingen viele Bärbel Wachholz-Lieder bei Kaffee und frischer Butterstolle (mit und ohne Rosinen), Michael-Peter Jachmann stellt das Buch zum Jubiläum „10 Jahre Bärbel Wachholz-Schlagerfest“ vor und spricht über Projekte und das Programm zum 11. Bärbel Wachholz-Schlagerfest, das am 7. Juni 2020 stattfindet – erstmals an einem Sonntag!

 

Anläßlich des 35. Todestages von Bärbel Wachholz am 13. November besuchte die in Ostdeutschland beliebteste Illustrierte „Super illu“ die Ausstellung im Hohen Steinweg 25 in Angermünde. Die Redakteurin Christiane Fenske-Greiner und der Fotograf Yorck Maecke hatten sich mit der 16 Jahre jüngeren Schwester Christine Wachholz-Siara und mit Ausstellungsinhaber Michael-Peter Jachmann verabredet. Rund fünf Stunden dauerten die Gespräche und die Fotoaufnahmen. „Als ich den Auftrag für diesen Beitrag bekam, kannte ich Bärbel Wachholz nicht, sie war ja schon 1984 gestorben“, sagte Christiane Fenske-Greiner. „Ich dachte, naja, eine Schlagersängerin, die seit 35 Jahren tot ist. Doch schon bei der Vorbeschäftigung mit ihrer Person ahnte ich, daß sie keine Schlagersängerin im üblichen Sinn war. Die Recherche in Angermünde, die Gespräche und die Ausstellung verdeutlichten mir ihre außergewöhnliche Erscheinung, sie wurde besonders hohen künstlerischen Ansprüchen gerecht. Das Thema hat mich richtig gepackt.“ Der fast zwei Seiten umfassende Bericht in Heft 46 erscheint am 7. November.

 

Am Tag der offenen Tür in der Bärbel-Wachholz-Ausstellung am 6. Dezember gibt es noch einige Exemplare der Super illu mit diesem Artikel.

Die Bärbel Wachholz-Ausstellung im Hohen Steinweg 25 öffnet am Nikolaustag ihre Tür!
Zum 10. Mal fand in diesem Jahr das Bärbel Wachholz-Schlagerfest in Angermünde statt! Es ist an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen – und diese legt Schlagerfestorganisator Michael-Peter Jachmann zum Tag der offenen Tür in der Bärbel Wachholz-Ausstellung in Angermünde am Nikolaustag, also am 6. Dezember, vor. Während nur 100 Meter entfernt der Gänsemarkt mit vielen leckeren Dingen zum Besuchen und Verweilen einlädt, können sich die Besucher der Ausstellung ganz frischen und leckeren Weihnachtsstollen (mit und ohne Rosinen) aus der Schreiber-Bäckerei schmecken lassen. Die Bilanz des Schlagerfestes wird in Form eines Buches vorgelegt – mit vielen Fotos aus all den Jahren und informativen Texten. All das wird die Erinnerungen an unvergeßliche Erlebnisse bekräftigen und erneuern. Es begann am 1. Juli 2010, einem Donnerstagabend in der Franziskaner Klosterkirche – mit dem grandiosen Bühnenpaar Thomas Lück und Andreas Holm, mit dem unverwüstlichen Unterhaltungskönig ostdeutscher Lande Peter Wieland, Ingrid Winkler als jahrelanger Tourneeprogrammkollegin an der Seite von Bärbel Wachholz und anderen. Der grandiose Erfolg bewog Bürgermeister Wolfgang Krakow zum Vorschlag, diese Veranstaltung zum Höhepunkt des Stadtfestes am darbenden Sonnabendnachmittag zu machen. So geschah es und das Schlagerfest schlug ein! Schon beim ersten Mal zeigte sich der Platz zwischen Rathaus und Uckermark-Sparkasse rappelvoll. Jahr für Jahr zieht das Schlagerfest seither die Massen an, zunehmend auch Schlagertouristen vor allem aus Berlin und Brandenburg. Viele bekannte Interpreten sorgten hier für Stimmung – Dagmar Frederic und Siegfried Uhlenbrock, Mary Halfkath, Julia Axen, Hans-Jürgen Beyer, Regina Thoss, Gerd Christian, Chris Doerk, Dorit Gäbler, Andrea und Wilfried Peetz, Frank Schöbel und und und... Schauen Sie doch einfach vorbei und ins Buch. Und vielleicht entdecken Sie sich oder Ihre Familienmitglieder auf den Fotos wieder?
Die Ausstellung empfängt am Freitag, dem 6. Dezember, von 13 bis 16 Uhr alle interessierten Gäste. Zur Präsentation des Buches, zu den Gesprächen und den Liedern von Bärbel Wachholz gibt es kostenlosen Kaffee und frischen Weihnachtsstollen aus der Bäckerei Schreiber von fast nebenan – Luftlinie kaum 50 Meter! Bis 17 Uhr oder bei Bedarf auch noch etwas länger sind die Gäste herzlich eingeladen zu verweilen. Spenden zur Fortführung der Forschungsarbeit zu Bärbel Wachholz und der Tanzmusik der DDR werden gern entgegengenommen.

daggi2Der Eberswalder Zoo hat am 10. August seinen 90. Geburtstag gefeiert. Dagmar Frederic war natürlich mittendrin, denn dieser Einrichtung ist sie ihr Leben lang aus tiefem Herzen verbunden – ihr Großvater Bruno Schulz gründete am damaligen Wasserfall den Wildpark Eberswalde. Wie so vieles zerstörte am Ende des Krieges die abziehende SS auch den Wildpark, Bruno Schulz betrieb nun die Gaststätte „Am Waldhof“ in Spechthausen. Sein Sohn Günter machte es sich in den 1950er Jahren zur Aufgabe, den Wildpark wieder aufzubauen. Mit seiner Begeisterung riß er die Eberswalder mit, die Stadt unterstützte das Vorhaben. 1958 öffnete der Wildpark wieder seine Pforten. Doch Günter Schulz blieb dabei nicht stehen. Er baute die nunmehrige Einrichtung der Stadt immer weiter aus, auch exotische Tiere hielten Einzug – aus dem Wildpark wurde nach wenigen Jahren der Tierpark Eberswalde. Und immer mittendrin war seine Tochter Dagmar – die fand ihre Verwirklichung zwar als Sängerin in der Musik, bewahrte sich aber immer die Liebe zur Natur, zu den Tieren und unterstützte den Tierpark auch nach Übergabe des Staffelstabes durch ihren Vater 1989 an Bernd Hensch, der die Einrichtung bis heute leitet. Mit ihrem Namen als Künstlerin unterstützt sie die Aktionen und Projekte des Zoos, sorgte auch dafür, daß das MDR-Fernsehen von hier sendete. Und voller Stolz verkündet sie bei ihren Auftritten, daß der Eberswalder Zoo vor fünf Jahren als schönster Kleinzoo Deutschlands geehrt wurde.
Zum Zoojubiläum eröffnete sie gemeinsam mit Dr. Bernd Hensch den Festtag und erfreute das Publikum im Laufe des Nachmittags mit zwei Showblöcken.
Der Zoodirektor hatte eine besondere Überraschung für Dagmar in petto – zum ersten Mal wurde ein Tier der Einrichtung nach der Sängerin benannt, ein kleines Servalweibchen, eine afrikanische Katzen, wurde auf den Namen „Daggi“ getauft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jubiläum! Zum 10. Mal lädt Angermünde am 29. Juni zum Bärbel Wachholz-Schlagerfest ein – beliebte Sänger wie Dagmar Frederic und Peter Wieland, Hans-Jürgen Beyer, Regina Thoss, Andrea und Wilfried Peetz sowie Christine Wachholz, die ebenfalls singende Schwester der Legende, und im Duett als Sohn und Enkelin Stephan und Lara Kämpf wirken mit. In einer rund einstündigen Hommage erklingen 26 der schönsten und erfolgreichsten Lieder von rund 300 Werken, die Bärbel Wachholz in ihrer Laufbahn bis zu ihrem Tod als 46-Jährige 1984 aufgenommen hat. Nachdem bereits 2014 das erste Album mit 24 neuproduzierten Wachholz-Liedern vorgelegt wurde, folgt nun das Album „10 Jahre Bärbel Wachholz-Schlagerfest“ – erneut mit 24 Aufnahmen, wieder gesungen von Publikumslieblingen und produziert im PEWI-Studio Groß Köris von Wilfried Peetz, Sänger der Theo Schumann-Combo zu ihren Glanzzeiten Anfang der 1970er Jahre. Mit dabei sind wie schon beim ersten Album Hans-Jürgen Beyer, Dorit Gäbler, Regina Thoss, Dagmar Frederic, Peter Wieland, Andrea und Wilfried Peetz. „Ich freue mich, daß diesmal auch Bärbels jüngere Halbschwester Christine zwei Lieder eingesungen hat; sie kommt ja eigentlich aus dem Rockerbereich, spielt selbst E-Baßgitarre. Zudem ist Ingrid Winkler aus der Türkei nach Deutschland geflogen, um drei Titel für das Album aufzunehmen. Sie wirkte fast sechs Jahre lang an der Seite von Bärbel Wachholz in deren Schauprogrammen mit und hat sich bis heute eine tolle Stimme bewahrt. Beide Interpreten stelle ich im beiliegenden CD-Heft ausführlich vor“, sagte der Herausgeber der Alben, Michael-Peter Jachmann. Er stellt das Lebenswerk von Bärbel Wachholz seit 2014 in einer ständigen Ausstellung in Angermünde vor und initiierte 2010 das Schlagerfest. „Beim damaligen Bürgermeister Wolfgang Krakow fand ich sofort offene Ohren. Und weil die 1. Veranstaltung zu einem großen Erfolg wurde, auch viele Fans vor allem aus Berlin anzog, schlug er damals vor, ab 2011 das Schlagerfest ins Stadtfest zu integrieren und jeweils am Sonnabendnachmittag stattfinden zu lassen – denn um diese Zeit fehlte bis dahin ein echter Höhepunkt im Programm. Dagmar Frederic und der inzwischen leider verstorbene Siegfried Uhlenbrock sowie Andrea und Wilfried Peetz zogen beim Auftakt im Stadtfestrahmen sofort rund 1000 Zuschauer an. Auch in den Folgejahren konnte sich das Schlagerfest als Publikumsmagnet behaupten.“ Chris Doerk, Monika Herz, Mary Halfkath, Julia Axen, Gerd Christian, Frank Schöbel, Andreas Holm und Thomas Lück, Gaby Rückert und Ingo Koster, Maja Catrin Fritsche, Hans-Jürgen Beyer, Dina Straat, Regina Thoss, Ingrid Winkler, die Oderländer Musikanten gehören zur langen Reihe der Publikumslieblinge, die im Rahmen des Bärbel Wachholz-Schlagerfestes über die Jahre hinweg aufgetreten sind.
Beim Schlagerfest werden natürlich Bärbels schönste Lieder nicht fehlen – „Mama“, „Damals“, „Ich hab Musik im Blut“, „Einmal wieder Tango mit dir tanzen“, „Das wünsch ich mir“, „Erster Kuß, erste Liebe“, „Weil er ein Seemann war“. Aber auch weniger bekannte und trotzdem sehr schöne Lieder wie „Cape Town Boy“, „Kleiner Mann“, „Wann kommst du zu mir“ oder „Die letzte Bahn“ erklingen. Hans-Jürgen Beyer, Dagmar Frederic und Peter Wieland sowie Andrea und Wilfried Peetz stellen sich im Rahmen des Schlagerfestes auch mit eigenen Showblöcken vor.

 

Programm des 10. Bärbel Wachholz-Schlagerfestes, Eintritt frei!!

  • 14.30 Hans-Jürgen Beyer
  • 15.00 Bärbel Wachholz und ihre Lieder - mit Dagmar Frederic, Peter Wieland, Regina Thoss,
    Christine Wachholz, Hans-Jürgen Beyer, Andrea & Wilfried Peetz, Stephan & Lara Kämpf
  • 16.15 Peter Wieland & Dagmar Frederic
  • 16.30 Dagmar Frederic
  • 17.00 Andrea & Wilfried Peetz
  • 17.30 Autogrammstunde/Verkauf der beiden Schlagerfest-CD-Alben zu Sonderpreisen

 

Vier Wochen vor dem 10. Bärbel Wachholz-Schlagerfest lädt am Freitag, dem 31. Mai, die Bärbel Wachholz-Ausstellung im Hohen Steinweg 25 zu einem weiteren Tag der offenen Tür ein!

Aus besonderem Anlaß: An diesem Tag präsentiert Produzent Michael-Peter Jachmann das brandneue Album „10 Jahre Bärbel Wachholz-Schlagerfest“ mit 24 Aufnahmen beliebter und besonders schöner Bärbel Wachholz-Lieder, neu eingesungen von Publikumslieblingen wie Hans-Jürgen Beyer, Peter Wieland, Dagmar Frederic, Regina Thoss, Dorit Gäbler, Andrea und Wilfried Peetz, Ingrid Winkler als langjährige Mitwirkende in den Bärbel Wachholz-Schauprogrammen. Außerdem werden Schwester und Sohn von Bärbel Wachholz auf diesem Album vertreten sein – Christine singt zwei Aufnahmen und Stephan wird wie auf dem ersten Schlagerfestalbum 2014 einen Bonustitel singen – nämlich den Eröffnungssong des Albums „Heut sind alle Straßen voll Musik“, den eingangs Andrea und Wilfried Peetz als Duett vortragen.

Die Ausstellung öffnet am Freitag, dem 31. Mai, von 13 bis 16 Uhr ihre Pforten. Bei Gesprächen, kostenlosem Kaffee und Kuchen aus der Bäckerei Schreiber kann es aber danach noch bis 17 Uhr oder bei Bedarf noch länger weitergehen.
fr dorit gaebler im studioZugleich stellt Michael-Peter Jachmann neue Erwerbungen aus dem Bärbel Wachholz-Universum vor – so die Ausgaben der FF von 1960 und 1961 mit ihren Titelbildern. Auch weitere Hefte, die zum Beispiel über den Umzug von Bärbel Wachholz 1961 berichten oder 1978 über ihre Mitwirkung in Sendungen des Rundfunks.
Voraussichtlich bis August kann die Ausstellung noch besichtigt werden. Dann schließt sie ihre Pforten. Sie wird vorübergehend im Depot des neuen Angermünder Museums, ebenfalls Hoher Steinweg, eingelagert, und in Teilen im Sichtdepot zu sehen sein. Das Museum wird voraussichtlich im Spätherbst eröffnet. In der Perspektive soll die Ausstellung – so die Abstimmung mit der Stadtverwaltung – gründlich überarbeitet im künftigen Gebäude des Stadtarchivs in der Brüderstraße einziehen und wieder ständig zu sehen sein. Außerdem wird Ausstellungsinhaber Michael-Peter Jachmann in der Zwischenzeit eine Sonderausstellung zu Bärbel Wachholz im Angermünder Rathaus vorbereiten, die voraussichtlich 2020 oder 2021 zu sehen sein könnte.

„Ich freue mich auf zahlreiche Besucher am 31. Mai, auf interessante Gespräche mit Bärbel Wachholz-Fans und ein großes Interesse für das Jubliäumsalbum zum Schlagerfest“, sagt Michael-Peter Jachmann. „Die Interpreten waren alle mit großem Spaß dabei. Und Hans-Jürgen Beyer, der diesmal sogar vier Titel singt, ist total begeistert.

Tag der offenen Tür mit Präsentation des CD-Albums „10 Jahre Bärbel Wachholz-Schlagerfest“ am Freitag, 31. Mai, 13 bis 16 Uhr, Hoher Steinweg 25 (Hofgebäude), Eintritt sowie Kaffee und Kuchen sind kostenlos!cover

Erste Präsentation am 31. Mai in der Ständigen Bärbel Wachholz-Ausstellung
reginaDie Produktion des Jubiläumsalbums „10 Jahre Bärbel Wachholz-Schlagerfest“ befindet sich auf der Ziellinie – 20 der insgesamt 24 Lieder sind inzwischen produziert. Bis Ende des Monats werden noch Dorit Gäbler die drei Lieder „Oh, diese Männer“, „In der Nacht“ und „Ferdinand“ und Hans-Jürgen Beyer „Am Ende der Nacht“ einsingen. Damit wird Hansi Beyer Spitzenreiter auf dem Album – er wird mit insgesamt vier Titeln dabei sein. Bereits abgemischt sind „Cape Town Boy“, „Warum spielst du mit meiner Liebe“ und „Wann kommst du zu mir“. Zuletzt haben Regina Thoss, Bärbels 16 Jahre jüngere (Halb-)Schwester Christine Wachholz und Peter Wieland für ihre Aufnahmen bei Wilfried Peetz im PEWI-Studio Groß Köris gestanden. Noch im Herbst des vergangenen Jahres haben Dagmar Frederic und Ingrid Winkler jeweils drei Lieder eingesungen.
Produzent des Albums ist Michael-Peter Jachmann: „Wir feiern in diesem Jahr in Angermünde das 10. Bärbel Wachholz-Schlagerfest! Das ist der Anlaß nach 2014 ein zweites Schlagerfestalbum zu produzieren. In Wilfried Peetz habe ich wieder den besten denkbaren Partner für dieses Projekt gefunden. Er hat die Bärbel Wachholz-Lieder sehr sorgfältig arrangiert, dicht an den Originalen und nimmt sie auch in seinem Studio in Groß Köris auf. Eine sehr akribische Arbeit – und das Ergebnis ist einfach stark. Das kann man bereits jetzt sagen, da nur noch vier Lieder fehlen. Und ich freue mich, daß wieder einige der namhaftesten Interpreten der DDR an der Produktion mitwirken – allen voran Peter Wieland, aber auch Hans-Jürgen Beyer, Dagmar Frederic und Regina Thoss sowie Wilfried Peetz (einst Frontsänger der Theo Schumann-Combo) mit seiner Frau Andrea. Und wir haben zwei Frauen an Bord, die besonders eng verbunden waren mit Bärbel Wachholz – die jüngere Schwester Christine und Ingrid Winkler, die als Sängerin in der Bärbel Wachholz-Revue fünf Jahre lang an der Seite von Bärbel gearbeitet hat.“ Natürlich werden die Aufnahmen des Albums beim 10. Bärbel Wachholz-Schlagerfest am 29. Juni eine große Rolle spielen. „Die Produktion des Albums wird übrigens unterstützt von den Städtischen Werken Angermünde, dafür möchte ich unserem Energieversorger sehr danken“, so Michael-Peter Jachmann. Einen ersten Vorgeschmack auf dieses Album gibt es beim Tag der offenen Tür in der Bärbel Wachholz-Ausstellung (Hoher Steinweg 25, Hofgebäude) am Freitag, dem 31. Mai, ab 13.30 Uhr.

christine

Christine Wachholz und Regina Thoss gehören zu den Interpreten auf dem zweiten Schlagerfest-Album. Die Fotos entstanden während der Aufnahmen im PEWI-Studio in Groß Köris.

 

Und das ist die Titelliste:


10 Jahre Bärbel Wachholz-Schlagerfest
01 Heut’ sind alle Straßen voll Musik – Andrea & Wilfried Peetz
02 Seit 24 Stunden – Ingrid Winkler
03 AMIGO – Regina Thoss
04 Wann kommst du zu mir? – Hans-Jürgen Beyer
05 Hör auf die Stimme des Herzens – Christine Wachholz
06 In der Nacht – Dorit Gäbler
07 Erster Kuß, erste Liebe – Andrea Peetz
08 Silberner Stern – Dagmar Frederic
09 Die Nacht ist viel zu schön – Regina Thoss
10 Am Ende der Nacht – Hans-Jürgen Beyer
11 Ferdinand – Dorit Gäbler
12 Das ist so wunderbar – Regina Thoss
13 Weißt du, was Liebe ist – Ingrid Winkler
14 Warum spielst du mit meiner Liebe – Hans-Jürgen Beyer
15 Nimm deine Blumen und geh – Peter Wieland
16 Oh, diese Männer – Dorit Gäbler
17 Der große Fluß – Ingrid Winkler
18 Das kann ich niemals vergessen – Dagmar Frederic
19 Im Café Oberon (tanzt man den Orion) – Andrea & Wilfried
20 Ich tanz den Charleston mit dir – Andrea & Wilfried
21 Der Conny mit dem Contrabaß – Wilfried Peetz
22 Cape Town Boy – Hans-Jürgen Beyer
23 Kleiner Mann – Christine Wachholz
24 Lebe wohl – auf Wiederseh’n – Dagmar Frederic

Frühere Klassenkameraden besuchten die Ausstellung am Tag der offenen Tür

Es regnete immer wieder an diesem Tag, zum Teil recht kräftig – am zweiten Tag des Gänsemarktes. Der Besucherandrang hielt sich also in Grenzen. An diesem Tag öffnete im Rahmen der Weihnachtsstadt Angermünde die Ständige Ausstellung „Bärbel Wachholz“. Kurz nach Öffnung konnte Michael-Peter Jachmann als Inhaber der Ausstellung bereits die ersten Gäste begrüßen. „Insgesamt kamen 25 bis 30 Besucher, und das sind in den kleinen Räumen schon recht viele. Als gegen halb 3 sieben oder acht Leute auf einmal kamen, war die Ausstellung mit den schon dort befindlichen vier Gästen bereits voll. Da wurde es dann schon schwer, mit jedem Gast ins Gespräch zu kommen, was ich immer anstrebe. Weil ich natürlich daran interessiert bin zu erfahren, ob die Besucher vielleicht selbst einmal mit Bärbel Wachholz in Kontakt gekommen sind oder eines ihrer Programme besucht haben.“ Sabine Breßler hatte gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang einige ehemalige Schulkameraden aus den 1950er Jahren eingeladen, gemeinsam den Gänsemarkt und die Ausstellung zu besuchen. „Wir waren damals Schüler der Clara Zetkin-Schule und Bärbel Wachholz hat uns fast alle begeistert“, erinnerte sich Sabine Breßler, damals Grußendorf. „Wir waren dabei, als Bärbel Wachholz um 1958 herum beim Pressefest auf dem Angermünder Sportplatz einen großen Auftritt hatte. Sie war ja selbst nur wenige Jahre älter als wir, gerade einmal 20 Jahre alt, und sie hat uns begeistert, regelrecht mitgerissen. Wir wollten uns deshalb schon lange einmal gemeinsam die Ausstellung ansehen. Und heute klappt es endlich.“ Mit Sabine Breßler (Grußendorf), kamen unter anderem Maria Hochschild (Grimmer), Bernhard Schröder und Karin Burmeister (Gabriel). 1960 schlossen sie die 10. Klasse an der Clara Zetkin-Schule ab.1207 Fr TdoT Wachho12571D9

Aus Berlin ist ein Mann Jahrgang 1965 gekommen. In dem Jahr landete Bärbel Wachholz mit „Mama“ und „Tennessee-Waltz“ zwei Riesenerfolge. „Ich habe im Oktober den Fernsehabend für Bärbel Wachholz im mdr gesehen und weiß jetzt, warum meine Mutter immer so für Bärbel Wachholz geschwärmt hat. Sie war eine außergewöhnliche Sängerin, ich möchte unbedingt mehr über sie erfahren, mehr von ihren Liedern hören und Fernsehauftritten sehen.“ Mit einem Bärbel Wachholz-Fernsehbuch und dem Album „Das Beste – die 50 beliebtesten Lieder“ im Gepäck fuhr er am Abend wieder nach Hause.

Kaffee und Butterstollen aus Schreibers Backstube sorgten für die gemütliche Atmosphäre bei vielen Gesprächen. Dabei kündigte Michael-Peter Jachmann für 2019 ein Bärbel Wachholz-Raritäten-Album an: „Es soll 50 bisher unveröffentlichte Lieder enthalten, ein paar davon sind zwar bereits auf Schallplatte erschienen, aber keines auf einer DVD. Darunter sind viele Lieder, die sich die Fans schon lange einmal auf einer CD gewünscht haben. Beispielsweise die erste Bärbel Wachholz- Rundfunkaufnahme ‚Denk an die Sterne‘ vom 30. Januar 1957. In gemeinsamer Arbeit mit Stefan Bretschneider von den Marktfotografen sind drei Coverentwürfe für das Album entstanden. Ich würde mich freuen, die Meinung der heutigen Besucher zu erfahren.“ Schnell schälte sich ein klarer Favorit unter den Ausstellungsbesuchern heraus, der auch schon die vorherige Tendenz bestätigte.

Ein weiteres Projekt 2019 wird das zweite Schlagerfestalbum sein – „10 Jahre Bärbel Wachholz-Schlagerfest“. Wieder sind bekannte Interpreten dabei, die beliebte Bärbel Wachholz-Lieder neu aufnehmen unter modernen Bedingungen im PEWI-Studio von Wilfried Peetz in Groß Köris, der die Arrangements erarbeitet, die Musik zum Teil an Originalinstrumenten einspielt und zum Teil am Computer generiert. Als Interpreten mit dabei sind Peter Wieland, Ingrid Winkler, Dorit Gäbler, Hans-Jürgen Beyer, Regina Thoss, Christine Wachholz, Andrea & Wilfried Peetz sowie Dagmar Frederic.

Zum Tag der offenen Tür in der Bärbel Wachholz-Ausstellung gibt es auch leckeren handgemachten Stollen ohne künstliche Zusätze, mit und ohne Rosinen, ganz nach Wunsch
Wenn sich am Freitag, dem 7. Dezember, ab 13 Uhr die Tür zur Bärbel Wachholz-Ausstellung im Hohen Steinweg 25 in Angermünde (Hofeingang des Restaurants „Grambauers Kalit“) öffnet, dann wird ein köstlicher Duft von Butterstollen durch die Räume ziehen. Duft von handgemachten Butterstollen aus der nahegelegenen Backstube von Klaus Schreiber in der Rosenstraße. Wie schon im vergangenen Jahr gibt es am Freitag vor dem zweiten Advent die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen und bei Kaffee und frisch aufgeschnittenem Stollen neues über die Bärbel Wachholz-Projekte für 2019 zu erfahren. Gewachsen und gebacken sind die Stollen in diesem Jahr unter den Händen von Bäcker Steffen Ensminger, schon seit Jahren die rechte Hand von Bäckermeister Klaus Schreiber, der jetzt eine Kur antritt, neue Kraft tankt, um auch die nächsten zehn Jahre die Geschicke der Backstube zu leiten. Steffen Ensminger hat nicht nur die Kniffe des Backens bei seinem Meister einst gelernt und über die Jahre verfeinert – bis auf einige Jahre zwischendurch in der westlichen Fremde – er backt mit der gleichen Begeisterung wie sein Chef: „Ich kann mir keinen anderen Beruf vorstellen und ich will auch nirgends anders arbeiten als hier, solange es Schreibers Backstube gibt, bleibe ich ihr treu.“ Er nimmt den gerührten Teig aus dem Knetkessel, portioniert ihn mit Waage entsprechend des vorgesehenen Endgewichts und läßt ihn noch einige Minuten ruhen. Dann wird jede einzelne Portion ausgerollt und traditionell windelartig gelegt. Sind alle Stollen geformt kommen sie in den „Gehraum“, wo die Rohstollen noch einige Minuten Gelegenheit haben zu gehen, typisch für Hefeteig. Erst danach kommen sie in den Backofen. Die meisten Butterstollen mit Rosinen, einige aber aber auch ohne, denn viele Stollenfreunde möchten dieses Weihnachtsgebäck auch ohne. Und so wird es auch Butterstollen mit und ohne Rosinen am Tag der offenen Tür geben. Übrigens kostenlos – wer gern eine kleine Spende für die Zukunft der Ausstellung und der Wachholz-Projekt geben möchte, kann dies natürlich tun. Und nachdem Steffen Ensminger die gebackenen Stollen aus dem Ofen geholt hat, pinselt er sie mit flüssiger Butter ein. „Ja, wir haben nicht nur jede Menge Butter im Stollen, mit Butter verschließen wir auch seine Poren, was ihn haltbar macht. Er ist im Schlußgang kommt der Puderzucker auf die Stollen.“ – Und alles ohne irgendwelche zusätzlichen Stoffe, die die Industrie fürs Haltbarmachen anbietet. – „Wir backen hier ganz traditionell nach dem alten Rezept, was einst der Gründer der Bäckerei Otto Miers aus Sachsen mitbrachte“, erklärt Steffen Ensminger stolz. „Ich wünsche Deinen Gästen am Tag der offenen Tür guten Appetit“, gibt er mir mit auf den Weg. Und natürlich kann man sich auch mit Wachholzigen Weihnachtsgeschenken am 7. Dezember eindecken – mit dem jüngsten Album „Bärbel Wachholz – Das Beste – Die 50 beliebtesten Lieder“, mit dem Bärbel Wachholz-Fernsehbuch (eingelegte Doppel-DVD mit 4,5 Stunden Spielzeit), mit dem ersten Schlagerfest-Album (Teil 2 folgt im Juni 2019), aber auch mit Originalschallplatten aus den 1950er und 1960er Jahren!

 

 

 

Drei Aufnahmen sang sie für das zweite Schlagerfest-Album Anfang November ein
Nach Ingrid Winkler hat nun auch Dagmar Frederic ihre drei Lieder für das zweite Schlagerfest-Album eingesungen, das aus Anlaß des 10. Bärbel Wachholz-Schlagerfestes am 29. Juni 2019 kurz vorher erscheinen soll. Dazu weilte sie am Dienstag, dem 6. November 2018, im PEWI-Studio Groß Köris von Wilfried Peetz. Gründlich vorbereitet auf diese drei Bärbel Wachholz-Hits gingen die Aufnahmen recht flott über die Bühne. Nach gut einer Stunde war Dagmars Gesang bereits im Kasten, inzwischen hat Wilfried Peetz die Aufnahmen auch schon abgemischt. Und mit diesen Titeln ist die gebürtige Eberswalderin, die wie einst Bärbel Wachholz, nur ein paar Jahre später, ihre Karriere beim Tanzorchester Max Reichelt begann, auf „10 Jahre Schlagerfest“ vertreten: „Das kann ich niemals vergessen“ (angelehnt an die Schallplattenaufnahme von Bärbel Wachholz 1962), „Silberner Stern“ und „Lebe wohl – auf Wiedersehen“. Neben Ingrid Winkler und Dagmar Frederic wirken laut Michael-Peter Jachmann, dem Produzenten, beim zweiten Album als Interpreten Peter Wieland, Dorit Gäbler,

Hans-Jürgen Beyer, Christine Wachholz und natürlich Andrea & Wilfried Peetz mit. Auch sie haben bereits zwei Titel im Kasten – das Duett „Heut sind alle Straßen voll Musik“ (Bärbel Wachholz sang es einst solo) und „Der Conny mit dem Contrabaß“ als Solotitel mit Wilfried Peetz.

 

 

 


Blumen für die Grabstelle in Französisch Buchholz

Zum 34. Todestag von Bärbel Wachholz pilgerten wieder Fans zur Grabstätte auf dem Friedhof von Französisch Buchholz in Berlin-Pankow. Bunte Blumensträuße, aber auch weißgelbe Rosen schmücken nun das gepflegte Grab, um das sich wohl vor allem Gudrun Rauchaus als langjährige Verehrerin der Künstlerin kümmert. Für frische Blumen sorgten an diesem Tage auch Krankenpfleger und Freund der letzten Lebensjahre Walter Bühling und Fan Jürgen Schühner sowie Michael-Peter Jachmann für die Ständige Bärbel Wachholz-Ausstellung Angermünde. Der Künstlerin gedacht wird auch beim nächsten Tag der offenen Tür in der Ausstellung am Freitag, dem 7. Dezember, ab 13 Uhr – alle Bärbel Wachholz-Fans sind dazu herzlich eingeladen.

 

Mehr als 30 Touristen begrüßte Michael-Peter Jachmann am 11.11. in der Ausstellung
Mehr als 30 Touristen einer Regio-Tour-Ausflugsgruppe aus Berlin haben am Sonntag, 11. November, die Stadt Angermünde besucht – um die frühere Ackerbürgerstadt, geprägt von vielen Fachwerkhäusern, großen Kirchen, einem schönen Rathaus und interessanter städtebaulicher Anlage, bei einer Führung kennenzulernen. Nach dem Mittagessen besuchten sie die beeindruckende Marienkirche mit der größten Wagnerorgel und nach Kaffee und Kuchen die „Ständige Bärbel Wachholz-Ausstellung“, 2014 eröffnet. Das klappte natürlich nur in zwei Gruppen, knapp 20 Personen sind die Höchstzahl, die sich gleichzeitig in der Ausstellung umsehen können. Michael-Peter Jachmann begrüßte die Ausflügler, erzählte die Bärbel Wachholz-Biografie in ihren wichtigsten Zügen und berichtete von den Aktivitäten in der Bärbel Wachholz-Geburtsstadt, um das Andenken des einstigen Publikumslieblings zu dokumentieren. Der erste Teil der Gruppe kannte durchweg Bärbel Wachholz und zeigte sich sehr interessiert. So sagte der Ausstellungsbetreiber: „Die Resonanz auf die kürzlich ausgestrahlte Sendung ‚Ein Abend für Bärbel Wachholz‘ im mdr-Fernsehen zeigt, wie groß ihre Beliebtheit bis heute ist – und das erkenne ich auch an Ihrem Interesse als Besucher heute. Vielleicht haben Sie ja Lust, im Sommer wiederzukommen, wenn die Sonne für angenehme Temperaturen sorgt und Sie einen schönen Besuch in der Ausstellung mit einer kleinen Rast gleich hier im Gartenlokal vor unserer Tür verbinden können. Und das vielleicht auch noch beim Stadtfest, in dessen Rahmen am 29. Juni unser inzwischen 10. Bärbel Wachholz-Schlagerfest mit beliebten Interpreten wie Dagmar Frederic und Peter Wieland stattfindet.“ Die Besucher stellten zahlreiche Fragen zur Sängerin, aber auch diese: „Wie finanziert sich die Ausstellung, gibt es dafür öffentliche Mittel?“ Michael-Peter Jachmann sagte dazu: „Nein, leider gibt es bisher keine Zuschüsse von kommunaler Hand oder vom Bund. Die Kosten trage ich aus meiner eigenen Tasche. Aber die Stadt Angermünde finanziert das jährliche Bärbel Wachholz-Schlagerfest im Rahmen des Stadtfestes, das für die Besucher ja grundsätzlich kostenlos ist. Sonst könnte das Schlagerfest nicht stattfinden.“

Am Montag, 29. Oktober, war sie zu Aufnahmen im PEWI-Studio Groß Köris
Aus dem sonnigen und warmen Alanya in der Türkei, wo Ingrid Winkler seit gut zehn Jahren lebt, kam die Sängerin jetzt für gute zehn Tage mal wieder nach Deutschland gekommen. Anlaß ist ihre Beteiligung am 2. Schlagerfest-CD-Album, das zum 10. Schlagerfest im Juni 2019 erscheinen soll. „Ich freue mich sehr, daß ich drei Lieder für das neue Album singen darf, es ist mir eine Herzensangelegenheit. Schließlich habe ich einige meiner schönsten beruflichen Jahre an der Seite von Bärbel Wachholz als Mitwirkende in ihren Schauprogrammen verbracht. Von 1960 bis 1965 war ich dabei. Schon die Vorbereitung auf die Aufnahmen für die neue CD hat mir viel Spaß bereitet, ich habe fleißig geübt.“ In gemeinsamer Absprache mit dem Produzenten des Albums Michael-Peter Jachmann hatte sie sich für die Lieder „Seit 24 Stunden“, „Der große Fluß“ und „Weißt du, was Liebe ist“ entschieden. „Es war wie in alten Zeiten, aber diesmal singe ich Bärbels Lieder - es ist so schade, daß sie selbst nicht mehr dabei ist.“Nicht einmal zwei Stunden brauchte Ingrid Winkler im PEWI-Studio Groß Köris, dann waren alle drei Lieder im Kasten. Studio-Inhaber Wilfried Peetz zeigte sich sehr zufrieden: „Ingrid Winkler war auf den Punkt genau vorbereitet, man merkt die alte Schule, das disziplinierte Arbeiten. Nicht ohne Grund war sie fünf Jahre Mitglied im Bärbel Wachholz-Ensemble, wo man immer beste Leistungen bringen mußte. Ich freue mich schon auf das Abmischen der Titel.“
In wenigen Tagen steht nun Dagmar Frederic im Studio von Wilfried Peetz. Auf ihrem Pult liegen dann die Lieder „Silberner Stern“, „Das kann ich niemals vergessen“ und „Lebe wohl – auf Wiedersehen“.

Vom großen Porträt in der MOZ über das Kofferradio und dem neuen Album „Das Beste“ bis hin zum MDR-Filmporträt
Es war ohne Übertreibung ein Bärbel Wachholz-Wochenende! Zum 80. Geburtstag dieser wunderbaren Künstlerin am Sonnabend, dem 20. Oktober, gab es eine recht große mediale Aufmerksamkeit!
Der Sonnabendmorgen begann für die Leser der „Märkischen Oderzeitung“ in Ostbrandenburg mit einem besonderen Angebot zur Lektüre – die Titelseite der Wochenendbeilage „Journal“ gratulierte mit dem ganzseitigen Beitrag „Die meisten kamen wegen Bärbel" zum 80. Geburtstag der Sängerin. Der Beitrag erzählt aus dem Leben von Bärbel Wachholz und – von Walter Bühling. Anfangs der Fan, der er bis heute geblieben ist, später auch bei Krankenhausaufenthalten ihr Pfleger – und allmählich entwickelte sich eine besondere Vertrautheit und Freundschaft zwischen beiden. Gerade die persönliche Teilnahme an ihrem Leben macht ihn zu einem besonders wichtigen Menschen bei der Bewahrung des künstlerischen Vermächtnisses von Bärbel Wachholz. Und diese Tatsache begreift er von jeher auch als Aufgabe an sich selbst und engagiert sich in großem Maße für eine lebendige Erinnerungskultur in den Medien. Großen Dank an Stephanie Lubasch, verantwortliche Redakteurin der Märkischen Oderzeitung, daß sie den Beitrag veröffentlicht hat!

Am Nachmittag waren dann Walter Bühling und der mit ihm befreundete Bärbel Wachholz-Fan Jürgen Schühner zu Gast bei Siggi Trzoß im 668. Kofferradio auf Alex-Radio! Diese Sendung widmet sich der Bewahrung der DDR-Tanzmusik und am 20. Oktober speziell Bärbel Wachholz, die Erinnerungen und Bewertungen wurden gemixt mit einer vielfältigen und interessanten Titelauswahl. Außergewöhnlich viele Zuschauerreaktionen erreichten den Moderator und Gestalter der Sendung Siggi Trzoß – viele begeisterte Äußerungen der Hörer konnte er registrieren. Michael-Peter Jachmann hatte das neueste Werk aus „Jachmanns Musikbibliothek“ für eine Verlosung gestiftet – die Doppel-CD „Bärbel Wachholz – Das Beste – Die 50 beliebtesten Lieder“, die am Sonnabend ihren Start erlebte! Siggi Trzoß nahm das Angebot an und das Glück erwischte Christian Kirmess aus Görlitz, dem das CD-Album zugeschickt wird.Bei einem gemütlichen Beisammensein im Anschluß an die Sendung wurden endlich auch die Gewinner der Aktion „30 aus 211“ ermittelt, siehe Extrabeitrag auf dieser Seite!

Und schließlich der langersehnte Höhepunkt im MDR-Fernsehen am Sonntagabend, am Abend des 21. Oktober – „Ein Abend für Bärbel Wachholz“! Der Film von Heike Sittner, gespickt mit zahlreichen Rückblenden auf das beeindruckende Lebenswerk von Bärbel Wachholz gewann auch an Konturen dank der Gespräche der Autorin mit Zeitzeugen wie Peter Wieland, Dagmar Frederic, Gerhard Honig, Heidi Kempa, Ingrid Winkler, Hans-Jürgen Beyer und Walter Bühling, mit dem Sohn von Bärbel Wachholz Stephan Kämpf, mit ihrer ebenfalls singenden Halbschwester Christine Wachholz sowie mit Siegfried Trzoß und Michael-Peter Jachmann, die sich um die Bewahrung des tanzmusikalischen Erbes auf vielerlei Weise bemühen. Und die Sendung zeigte, daß es sich dabei nicht um pure Nostalgie dreht, sondern für und mit den Menschen der Gegenwart gemacht ist – ob beim alljährlichen Bärbel Wachholz-Schlagerfest mit vielen beliebten Interpreten, mit der Aktion „Ganz Neuzelle singt ‚Das wünsch ich mir‘ von Bärbel Wachholz“, der Benennung einer neugebauten Straße nach Bärbel Wachholz in Angermünde, der Produktion einer zweiten Schlagerfest-CD „10 Jahre Bärbel Wachholz-Schlagerfest“, der Einrichtung einer Ständigen Bärbel Wachholz-Ausstellung in Angermünde“ ...
Heike Sittner hat auf sehr einfühlsame und ideenreiche Weise dieses lebendige Bärbel Wachholz-Porträt gestaltet, das auch mit etlichen Mythen und Gerüchten um die Sängerin aufräumt. Man kann Heike Sittner nur die Daumen drücken für die erfolgreiche Weiterführung dieses Arbeitsstils auch im Rahmen dieser Legenden-Reihe...

Am 20. Oktober, direkt am Tage des 80. Geburtsjubiläums, startet der Verkauf des neuesten Albums von Bärbel Wachholz „Das Beste – die 50 beliebtesten Lieder“. Vom November 2017 bis zum 1. Juli, dem Tag nach dem 9. Schlagerfest, hatten die Fans Gelegenheit, auf dieser Internetseite www.bärbel-wachholz.de bis zu 30 ihrer Lieblingslieder von Bärbel Wachholz auszuwählen. Die 50 Lieder, die die meisten Stimmen erhielten, sind nun in der Reihenfolge ihrer Platzierung auf den beiden CDs des Albums zu finden. An der Spitze natürlich „Damals“, „Mama“, „Ich hab’ Musik im Blut“. Dann folgen „Tennessee-Waltz“, „Ich steige dir aufs Dach“, „Weil er ein Seemann war“, „Das wünsch ich mir“, „Einmal wieder Tango mit dir tanzen“, „Das kann ich niemals vergessen“, „Weil ich jung bin“ – soweit die ersten Zehn. Zu hören sind aber auch vier Duett-Titel von Bärbel Wachholz mit ihrem Ehemann Armin Kämpf, das 1966 gemeinsam mit Peter Wieland aufgenommene Musical-Duett „Alles, was du kannst, das kann ich viel besser“, das noch auf keiner Bärbel Wachholz-CD veröffentlicht wurde. Weitere Lieder, die noch nie einen Weg auf eine CD und auch nicht auf eine Schallplatte gefunden haben, sind: „Abends kommen die Sterne“, „Dankeschön“, „Die kleine Stadt will schlafen geh’n“, die 1969er Fernsehaufnahme von „Verliebt und geliebt sein“ und „Goodbye, goodbye – bis wir uns einmal wiedersehn“... Für Fans echte Raritäten und für jeden Liebhaber schöner Stimmen und Lieder ein Genuß!
Die komplette Titelliste ist im Shop auf www.bärbel-wachholz.de nachzulesen, dort kann das Album mit umfangreichem Booklet und zwei CDs zum Preis von 25 € bestellt werden, oder gleich per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ist der Versand gewünscht, zuzüglich 5 €, da das Album als Einschreiben verschickt wird, weil es so versichert ist.

Zum 80. Geburtstag des einstigen Schlagersterns Bärbel Wachholz, heute von Legenden umwoben, passiert einiges in den Medien. Das MDR-Fernsehen strahlt in seiner erfolgreichen Reihe „Legenden“ am 21. Oktober um 20.15 Uhr die Sendung „Ein Abend für Bärbel Wachholz“ aus. Dazu hat das Filmteam um Autorin Heike Sittner tief in den Archivalien des Deutschen Fernsehfunks gesucht, um die schönsten und beeindruckendsten Film- und Fernsehbilder aus der Karriere der Sängerin zu finden; ist es zum 9. Bärbel Wachholz-Schlagerfest und zur erstmaligen Benennung einer Straße nach Bärbel Wachholz nach Angermünde gereist; hat es Interpreten im Studio Groß Köris von Wilfried Peetz bei ersten Aufnahmen für das Album „10 Jahre Schlagerfest“, das 2019 erscheinen wird, über die Schultern geschaut. Und es führte Gespräche mit Zeitzeugen und Weggefährten, die sich an Bärbel Wachholz erinnern. Zu Wort kommen Peter Wieland, Regina Thoss, Dagmar Frederic, Hans-Jürgen Beyer, Chris Doerk, Ingrid Winkler, Heidi Kempa, Sohn Stephan Kämpf, Halbschwester Christine Wachholz-Siara, der Bärbel Wachholz-Freund und -Bewunderer Walter Bühling, der Angermünder Journalist und Schlagerfestinitiator Michael-Peter Jachmann und Kofferradio-Moderator Siegfried Trzoß.

Die Baugenehmigung für das erste Haus ist bereits erteilt worden

Nun kann an dieser neuesten Angermünder Straße gebaut worden. Nachdem am 3. Juli Bärbel Wachholz-Sohn Stephan Kämpf und Bürgermeister Frederik Bewer die Stichstraße nach der in Angermünde geborenen Schlagerlegende benannt hatten, sind die Erschließungsarbeiten für die sieben Grundstücke nun abgeschlossen. So konnte am Dienstag, dem 21. August, die feierliche Freigabe des Bärbel Wachholz-Weges für den öffentlichen Verkehr erfolgen. Die Straße erschließt eine frühere Kleingartenanlage an der Oderberger Straße direkt am Damm der Exbahnstrecke Angermünde – Bad Freienwalde. Die Sackgasse mit Wendehammer ist mit 80 Metern die vielleicht kürzeste Straße der Stadt, vermutete Bürgermeister Frederik Bewer. Auf jeden Fall ist es die erste und damit bisher einzige nach einer Frau benannte Straße.

schleifeDie Stadt hat 330 000 € für die Erschließung des Baugebiets einschließlich des Straßenbaus aufgewendet. Die meisten Parzellen hat sie inzwischen verkauft, die erste Baugenehmigung wurde am 6. August erteilt. „Das ging alles total schnell“, erzählten Karin Spohn-Schmidt und ihr Mann Detlev Schmidt. „Wir hatten uns erst am 5. März entschieden, hier ein Grundstück zu kaufen. Das Architekturbüro Heidenreich arbeitete sehr schnell und die Baufirma von Ralf Hahne gab uns die Zusage für den Bau. Wir hoffen, daß wir im nächsten Frühjahr in unseren Bungalow einziehen können. Da wir in einigen Jahren in Ruhestand gehen, haben wir auch ans Alter gedacht und wollten nur eingeschossig bauen. Obwohl das Baugebiet am Rande der Stadt liegt, sind wir doch in wenigen Minuten am Bahnhof und in der Stadt und bis zu meinem Arbeitsplatz bei den Städtischen Werken laufe ich auch kaum länger als 10 Minuten. Übrigens hatten wir auch einen eigenen Namensvorschlag eingereicht. Aber als wir dann vom Namensvorschlag Bärbel Wachholz erfuhren, waren wir für diesen Namen, weil Angermünde stolz sein kann, daß diese großartige Sängerin eine Tochter der Stadt ist! Und wie ich gehört habe, gibt es bisher noch keine Frauennamen unter den Angermünder Straßen. Wir haben den ersten!! Das ist doch prima. Und der Name Bärbel Wachholz-Weg selbst klingt wie Musik...

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Peter Wieland im Riverboat - Der Grandsigneur der deutschen Unterhaltung ist am 19. Oktober zu Gast

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Letzter Drehtag für die Sendung „Legenden – Ein Abend für Bärbel Wachholz“: v.l. Till Hückstädt, Liane Herbst, Dagmar Frederick, Claudia Weigt, Andrea Peetz, Hans-Jürgen Beyer, Wilfried Peetz, Zbigniew Kotarba, Heike Sittner, Michael-Peter Jachmann

Der Grandsigneur der deutschen Unterhaltung Peter Wieland wird am Freitag, dem 19. Oktober, zu Gast sein im mdr-Riverboat, um die Sendung „Legenden – Ein Abend für Bärbel Wachholz“ anzukündigen, die zwei Tage später um 20.15 Uhr (bis 21.45 Uhr) im mdr-Fernsehen ausgestrahlt wird. Das teilte Heike Sittner, die Redakteurin des Legenden-Abends auf Anfrage mit. Peter Wieland bewunderte die Sängerin seit dem ersten Zusammentreffen im Mai 1957 und setzt ihr gern ein Denkmal.

Die letzte Klappe für die Dreharbeiten des Legendenabends gab es indessen am Freitag, dem 17. August, in Groß Köris – im Studio von Wilfried Peetz. Dort standen an diesem Tag Dagmar Frederic und Hans-Jürgen Beyer vor dem Mikrofon. Sie nahmen Wachholz-Erfolgsschlager („Lebewohl – auf Wiedersehen“ bzw. „Cape Town Boy“) für das Album „10 Jahre Bärbel Wachholz-Schlagerfest“ auf. Das wird zum 10. Schlagerfest am 29. Juni 2019 erscheinen. Peter Wieland wird ebenfalls an diesem Album mitwirken.

Der Schnitt für die 90-minütige Fernsehsendung über Bärbel Wachholz beginnt im September, so Heike Sittner.

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Jeder, der es wollte, konnte vom 13. November 2017 bis zum 1. Juli 2018 an der Umfrage nach den beliebtesten Titeln des Schlagersterns der 1950er und 1960er Jahre teilnehmen. 211 Lieder – aufgenommen beim Rundfunk der DDR, beim VEB Deutsche Schallplatten (AMIGA) und beim Deutschen Fernsehfunk – standen zur Auswahl. Das Ziel: Zum 80. Geburtstag von Bärbel Wachholz am 20. Oktober 2018 sollen endlich einmal die nach der Meinung des Publikums schönsten Lieder auf einer CD veröffentlicht werden. Die gängige Praxis sieht ja so aus, daß sich ein Redakteur oder Projektverantwortlicher am grünen Tisch durch eine Liste von Liedern oder einen Stapel von Platten und CDs wühlt, um am Ende festzulegen, welche Werke aufs Album kommen. Oder es werden einfach die Titellisten bei iTunes und anderen Anbietern durchgeklickt – so nach dem Motto: „Ahja, den Song kenne ich, und den, nee, der sagt mir nichts...“
Doch im Fall Bärbel Wachholz hatten diesmal die Fans das Wort – auch der Herausgeber dieses Albums durfte sich nur einmal beteiligen und wie jeder andere maximal 30 Titel anklicken. Keine einzige Stimme ist manipuliert. Inwiefern man das Ergebnis als repräsentativ betrachten kann oder möchte, entscheide jeder für sich.
Bei der Auswertung der mehr als 1300 Stimmen gab es zwar an der Spitze wenig Überraschendes, aber so manches Lied etablierte sich in der Spitzengruppe, das man nicht so weit vorn erwarten mußte. Dafür versandete die eine oder andere einst recht beliebte Melodie blieb sogar gänzlich ohne Punkt, von dem ich es nicht erwartet hätte. Übrigens: Bei Titeln mit gleicher Punktzahl habe ich aus dramaturgischen Gründen die Abfolge festgelegt. Eine Wertung ist damit nicht verbunden.
Die Würfel für ein 50 Lieder-Doppelalbum statt einer 30er CD fielen übrigens, weil auf Platz 30 vier Titel gelandet sind. 33 Lieder für ein Album waren zuviel, für ein Doppelalbum jedoch zu wenig. Und so entstand diese Variante, die sicher der geneigte Fan einer Streichung von drei Liedern vorzieht.
Doch genug der Vorrede, los geht’s mit den Ergebnissen!

Die drei Besten. „Damals“, „Mama“ und „Ich hab Musik im Blut“ – der Siegertitel konnte nur aus dem Kreis dieser drei Lieder kommen. Sie standen schon immer wie keine anderen Lieder für Bärbel Wachholz. In den ersten Wochen setzte sich „Mama“ an die Spitze, dann kam „Damals“ auf und übernahm kurz die Führung, verlor sie aber wieder rasch an „Mama“. „Musik im Blut“ verharrte lange auf Platz 3, um plötzlich innerhalb weniger Tage die beiden Konkurrenztitel auszustechen. Doch dieser Erfolg blieb fast wortwörtlich eine Eintagsfliege, die beiden anderen überwanden wieder ihre kurzzeitige Schwäche und eroberten Platz 1 und 2 zurück. „Damals“ entschied dank eines kräftigen Schlußspurts das Rennen – es ist das beliebteste Bärbel Wachholz-Lied! Das Publikum hat so entschieden. Platz 2 belegt der Evergreen „Mama“ und Platz 3 „Ich hab’ Musik im Blut“.

Das sind die 50 beliebtesten Bärbel Wachholz-Lieder

01                
Damals

02                   
Mama

03                   
Ich hab Musik im Blut, 1961   

04                   
Tennessee-Waltz

05                   
Ich steige dir aufs Dach, 1959 

06                   
Weil er ein Seemann war

07                   
Das wünsch ich mir

08                  
Einmal wieder Tango mit dir tanzen 

09                   
Das kann ich niemals vergessen, 1962      

10                   
Weil ich jung bin

11                   
Gitarren im Mai

12                   
Der Fehler lag bei mir
Abends kommen die Sterne                                                                                                                      
In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine                                                                             
Warum tun sie nur so schüchtern, junger Mann, 1959    

16                   
Die Nacht ist viel zu schön

17                   
Ich hab Musik im Blut, 1963                                                                                                                                      
Kleiner Mann                                                                                                                                  
Treu sein
                                                                                                                                         
20                   
Erster Kuß, erste Liebe

21                   
Sing für mich, Duett mit Armin Kämpf
                                                                                                                   
22                   
Sole, Sole                                                                                                                                                   
Wann kommst du zu mir
So war es, und so wird es immer sein, 1968
    
25                   
AMIGO                                                                                                                                            
Alles, was du kannst, Duett mit Peter Wieland 
Die letzte Bahn                                                                                                                                                       
Die kleine Stadt will schlafen gehen                                                                                                          
Zwei junge Herzen, 1959, Duett mit Armin Kämpf
  
30                   
Verliebt und geliebt sein, 1969
Goodbye, Goodbye (Bis wir uns einmal wiedersehen)                                         
Silberner Stern                                                                                                                                
Du und ich im Mondenschein, 1962
   
34                   
Der Conny mit dem Contrabaß
Denk daran                                                                                                                                      
Heut sind alle Straßen voll Musik                                                                                                                          
Mach Musik mit mir, Duett mit Armin Kämpf
Ich tanz den Charleston mit dir, Duett mit Armin Kämpf
Bist du der Mann                                                                                                                             Dankeschön                                                                                                                                     
Peter, komm heut abend zum Hafen                                                                                                                    
Lebe wohl – auf Wiedersehn
So muß ein Mann sein
Wo ist der Mann, 1966
Manchmal

46                   
Alles Gute kommt von dir
Daß die Erde leben kann
Großer Mann für kleines Mädchen   

49                   
Ich steige dir aufs Dach, 1963
Cape Town Boy         

Wie aus einem 60 Jahre alten Schlager die Hymne eines 750-jährigen Dorfes wurde

Vor 60 Jahren war dieses Lied schon einmal ein großer Hit, ein Ohrwurm, der die Sängerin ihr Leben lang begleiten sollte – „Das wünsch ich mir“, gesungen von Bärbel Wachholz. Nun, im Jahre 2018, singt ein ganzes Dorf „Das wünsch ich mir“. Neuzelle feiert in diesem Sommer den 750. Geburtstag seines Klosters und nimmt am bundesweiten Wettbewerb „Unser Dort hat Zukunft“ teil. Dafür hat sich das Dorf ein Imagevideo herstellen lassen – und viele, viele Neuzeller selbst haben mitgemacht. Haben als Feuerwehrleute, Schüler, Vereinsmitglieder und und und eingestimmt in den vielleicht größten Chor aller Zeiten, der jemals Bärbel Wachholz begleitet hat. Denn ihr Lied „Das wünsch ich mir“ haben sich die Neuzeller für diese Aktion ausgesucht.

Gedreht haben diesen Film die beiden jungen Filmemacher Erik Lemke (Regie) und André Krummel (Kamera) gemeinsam mit Martin Baesler, der die Aufgabe des Produzenten übernahm. „Über einen gemeinsamen Bekannten kam eines Tages Martin Baesler, der Sohn des Neuzeller Bürgermeisters Dietmar Baesler auf mich zu. Neuzelle hatte die regionale Vorstufe des Wettbewerbs ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ gewonnen und brauchte nun für die Bewerbung für das bundesweite Finale ein Imagevideo – das sollte die Bewohner des Ortes zeigen, wie sie leben, wie sie fröhlich sind und wie der Gemeinschaftsgeist so ausgeprägt ist. Es ist also kein klassisches Imagevideo sondern eher eine Aktion, eine riesige Aktion, an der sich ein Großteil der Neuzeller beteiligt hat.“

Schon mehrfach hatten Erik Lemke und André Krummel Schlagervideos gedreht. „Das wollten wir auch in Neuzelle machen und dazu die Neuzeller in vielen verschiedenen Gruppen zusammen singen lassen. Das war ja durchaus auch eine Art soziales Experiment, weil oft Leute zusammenkamen, die sonst nichts oder wenig miteinander zu tun hatten und nun auf einmal gemeinsam vor der Kamera agieren sollten. Dabei nutzen wir einen kleinen Kniff: Wir fragten die Leute nicht, wer hat Lust ..., sondern wir sagten, was wir machen wollen und haben dann sofort losgelegt.“

Aber zu welchem Lied sollten die Neuzeller singen? „Es sollte Tempo haben, gute Laune und Lust am Singen verbreiten, geeignet sein, daß sich die Leute dazu bewegen.“ Kameramann André Krummel fand schließlich passende Schlager aus dem Osten – Bärbel Wachholz mit „Das wünsch ich mir“ und Brigitte Rabald mit „Sing, Baby, sing“. „Die Wahl fiel dann auf Bärbel Wachholz, weil dieser Marschrhythmus einfach ideal geeignet ist, daß sich die Leute dazu bewegen. Diese Gangart steckt ja in fast jedem Menschen drin.“

In der Herrentagswoche machte sich das Drehteam auf nach Neuzelle. „Mittwochs treffen sich sowieso viele Vereine, das erleichterte das Vorhaben. Und am Donnerstag, am Herrentag, nutzten wir den 3. Handwerkermarkt von Neuzelle, um am Kloster 750 Leute zusammenzubringen, die ‚Das wünsch ich mir‘ singen. Es wurden dann sogar mehr als 750“, so Erik Lemke. „Die Schwierigkeit bestand nun darin, die von Martin Baesler organisierten Gruppen innerhalb weniger Minuten so zu koordinieren, daß sie zu jeweils zwei Zeilen des Liedes gemeinsam an einem Ort auf der Stelle marschieren. Das sollte nicht perfekt aussehen, aber die Freude an der gemeinsamen Aktion sollte rüberkommen. Und das ist uns zum Glück gelungen. Der Funke ist übergesprungen und hat gezündet, selbst bei den Landwirten, die extra ihre Arbeit für uns unterbrachen.“

Ob Spielmannszug, Feuerwehrleute, Kunden und Mitarbeiter in der Fleischerei, Schulklassen in verschiedenen Situationen wie an einer Scheune und in einer Kleingartenanlage, Mitglieder der Neuzeller Vereine, die Leute in der Kirche, auf dem Handwerkermarkt – jedes von Erik Lemke inszenierte und von André Krummel eingefangene Bild schüttet regelrecht Lebensfreude aus. „Welchen Spaß die Neuzeller an dieser Aktion hatten, sieht man auch daran, daß inzwischen ‚Das wünsch ich mir‘ bei allen möglichen Gelegenheiten gesungen wird, auch ohne Kamera dabei“, freut sich Erik Lemke. Ein Gassenhauer, ein Ohrwurm wurde nach 60 Jahren wiedergeboren.

Am 8. September findet das Dorf- und Erntefest des Landes Brandenburg in Neuzelle statt – ob dann die Neuzeller dann gemeinsam mit ihren Gästen zu Bärbel Wachholz „Das wünsch ich mir“ singen? Da sage ich mal – „Das wünsch ich mir“ als Autor dieses Beitrags... Michael-Peter Jachmann

Fotos: Anna Limantava

Zum Video: Neuzelle singt "Das wünsch ich mir"

 

 

Erstmals wurde in der Stadt eine Straße nach einer Frau benannt – Namensgeberin ist die hier geborene, international erfolgreiche Schlagersängerin
baerbelweg1Seit Dienstag, dem 3. Juli 2018, 13.15 Uhr, gibt es in Angermünde einen Bärbel Wachholz-Weg und damit die erste nach Bärbel Wachholz benannte Straße in Deutschland. Ihr Sohn Stephan Kämpf und Bürgermeister Frederik Bewer enthüllten gemeinsam das Namensschild für die neugebaute Straße, an der in den nächsten Monaten Eigenheime errichtet werden. Der Bärbel Wachholz-Weg befindet sich nur etwa 500 Meter entfernt vom Geburtshaus der ersten international erfolgreichen Schlagersängerin der DDR.
Neben interessierten Angermündern hatten sich zur Namensgebung auch Menschen aus dem Umfeld der Künstlerin eingefunden: Ingrid Winkler, fünf Jahre Sängerin im Programm der Bärbel Wachholz-Revue (1961 bis 1965); Sigrid Raschke, Mitglied des Gesangschors „Die Kolibris“, der Bärbel Wachholz oft bei Rundfunk- und Fernsehsendungen und vor allem bei Studioproduktionen begleitete; auch Walter Bühling, Krankenpfleger von Bärbel Wachholz und kameradschaftlicher Freund in ihren letzten Lebensjahren.
Frederik Bewer verwies darauf, daß die Namensfindung für diese Straße auf breiter Basis erfolgte. „Wir baten die bereits bekannten künftigen Anwohner der Straße – zwei Parzellen sind noch zu vergeben – um Namensvorschläge, aber auch alle andere Bürger der Stadt konnten Vorschläge einbringen. Sechs Straßennamen standen am Ende zur Auswahl. Die Stadtverordneten haben sich nach eingehender Diskussion in den Ausschüssen und in der Stadtverordnetenversammlung für den Namen Bärbel-Wachholz-Weg entschieden.“
Altbürgermeister Wolfgang Krakow hat seit 2007, als er von Michael-Peter Jachmann, ehrenamtlicher Betreiber der Ständigen Bärbel Wachholz-Ausstellung seit 2014 erfuhr, daß Bärbel Wachholz gebürtige Angermünderin ist, tatkräftig die Bemühungen um das Gedenken für die Künstlerin unterstützt. Auch er wollte den feierlichen Moment der Schildenthüllung nicht verpassen. „Ich freue mich, daß wir auf diese Weise eine Künstlerin ehren, die mit dem Namen unserer Stadt für immer verbunden ist. Nicht zu vergessen – sie war bei Millionen Menschen hierzulande beliebt.“

baerbelweg2Bürgermeister Frederik Bewer gab auch Michael-Peter Jachmann das Wort, der auch alljährlich das Bärbel Wachholz-Schlagerfest im Rahmen des Stadtfestes gestaltet: „Bereits vor einigen Jahren machte ich den Vorschlag, eine Straße nach Bärbel Wachholz zu benennen. Ich freue mich, daß sich in diesem Frühjahr die Gelegenheit gab, den Vorschlag zu erneuern und daß sich die Stadtverordneten mit so klarer Mehrheit für ihn entschieden haben. Der Name Bärbel Wachholz ist für die Stadt Angermünde eine Chance, deutschlandweit ihre Bekanntheit zu vergrößern. Deshalb ist es schön, daß nicht nur Uckermark-TV die Straßeneinweihung begleitet, sondern auch eine Kameragruppe des mdr-Fernsehens. Sie hat bereits beim 9. Bärbel Wachholz-Schlagerfest am 30. Juni umfangreiche Aufnahmen gemacht. Besonders freue ich mich, daß der Sohn Stephan Kämpf und Ingrid Winkler als langjährige Sängerin in der Bärbel Wachholz-Revue, die heute in der Türkei lebt, in ihrem kurzen Deutschland-Urlaub meiner Einladung zur Straßeneinweihung gemeinsam mit Sigrid Raschke, einst ein Jahrzehnt lang 2. Stimme des Gesangschores Kolibris, gefolgt sind.“
Dann schritten Frederik Bewer und Stephan Kämpf zur Tat – sie ergriffen die Zipfel des Tuches, das das Schild verdeckte, und zogen es forsch ab: „Bärbel-Wachholz-Weg“ glänzt nun die weiße Schrift auf blauem Grund. Mit Orangen- und Apfelsaft sowie Wasser stieß man auf die erfolgreiche Straßenbenennung an! Auch die anwesenden Anwohner freuten sich über die Benennung: „Das war doch eine tolle Sängerin. Es ist gut, wie sich die Stadtverordneten entschieden haben. Namen wie ‚Am alten Bahndamm‘ oder ‚Alte Bahnhofstraße‘ sind nicht besonders originell und eine Bahnhofstraße war hier auch nie, die Straße ist ja völlig neu.“
Der Bärbel-Wachholz-Weg mündet in die Oderberger Straße, auf die nur wenige Meter vorher auch die Straße des Friedens trifft.
Es ist übrigens die erste nach einer Frau benannten Straße in Angermünde und allen Ortsteilen. 19 Straßen dagegen tragen bereits einen Männernamen, meist von Dichtern und antifaschistischen Widerstandskämpfern.

Die 50 Besten

Zum 80. Geburtstag von Bärbel Wachholz am 20. Oktober 2018 erscheint das Doppel-Album "Das Beste - Die 50 beliebtesten Lieder" mit einem umfangreich bebilderten 32-seitigen Booklet.  Das Doppel-Album ist zum Preis von 25 € in unserem Shop erhältlich.

Mit Doppel-DVD

Peter Wieland aktuell

Das neueste Peter Wieland-Album ist am 2. Juli pünktlich zum Schlagerfest in Angermünde erschienen. Für die neuesten Aufnahmen stand der Sänger im März im Studio. Das Album ist zum Preis von 13 € erhältlich. Auf welchem Wege, das erfahren Sie auf der Shop-Seite!